Endlich mal wieder!

Normalerweise haben wir um diese Jahreszeit eine vierstellige Zahl auf dem Kilometerzähler. Doch 2010 ist irgendwie alles anders. Angefangen hat es mit dem üblichen Frühlings-Dilemma. Skifahren, aufs Velo, oder vielleicht doch eine nette Wanderung? Dann war mehr oder weniger der ganze Mai schlechtes Wetter. Ab Ende Mai bis Mitte Juli waren wir mit dem Wohnmobil unterwegs. Die Strassen waren weder in Ungarn, noch Slowakien oder Tschechien besonders einladend für eine Tour mit dem Rennvelo. Und so sind wir heim gekommen mit lächerlichen 500 Kilometern auf dem Zähler.

Zugegeben, wir sind etwas wählerisch, wenn es um eine Radtour geht. Wir wollen uns nicht verregnen lassen und lange Wäsche mögen wir im so genannten Sommer auch nicht anziehen. Doch heute hat es selbst für unseren Geschmack wieder mal gepasst. Wenn man mal grosszügig darüber hinweg sieht, dass erst kurz vor Mittag angenehme Temperaturen Einzug hielten.

Rennvelo fahren ist ein toller Sport. Ich habe ihn erst durch meinen innig geliebten Gümmeler kennen gelernt. Vorher hatte ich irgendein Einkaufsvelo und eine schittere Geiss von einem Mountain-Bike. Ich musste lernen, mit Klickpedalen zu fahren. Ich musste lernen, 2 x 7, später sogar 3 x 9 Gänge zu schalten. Ich musste lernen, Windschatten zu fahren. Ich musste lernen, fahrend eine Banane zu essen. Ich musste lernen, meine Kräfte einzuteilen. Ich habe alles gelernt! Und es hat mir immer mehr Spass gemacht.

Beim Velofahren ist man ganz nahe an der Natur. Man sieht Dinge, die man vom Auto aus nie sehen würde. Wenn man im kleinsten Gang einen Pass hinauf schnaubt, hat man viiiel Zeit, sich umzusehen. Heute habe ich den kleinsten Gang nie gebraucht. Die heutige Runde ist eine unserer Standard-Runden. Aber auch auf dieser gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Der Schmetterling jedenfalls, der mich einige Flügelschläge lang begleitet hat, war letztes Mal nicht dort. Auch die Baustellen ändern ihr Gesicht ständig. Felder werden abgemäht, mitten auf dem Veloweg steht ein Traktor.

Unsere Gegend ist ein Paradies zum Velo fahren. Ein mitunter etwas ruppiges zwar. Doch für etwas gehen wir ja 2 x in der Woche ins Krafttraining.

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