Das Glück des Tüchtigen?

„Ui, ui, ui. Heikel.“ Das war der kurze und bündige Kommentar meiner Kakteen-Freundin Pfeuti, als ich ihr vor Jahren die neuste Errungenschaft meiner bescheidenen Kakteen-Sammlung vorführte. Sie muss es wissen, schliesslich ist sie Mitglied in einem Kakteen-Verein.

Mir hatte das kugelige Stachelpflänzchen, dem man ein Täfelchen mit der Aufschrift „Oroya Neoperuviania“ in den Topf gesteckt hatte, einfach gefallen. Und da ich in Sachen Kaktus bis heute relativ unbelastet bin, kaufte ich das kleine Nadelkissen, ohne zu wissen, dass es angeblich etwas spezielle Ansprüche hat.

Meine Kakteen werden weder gehätschelt noch vernachlässigt. Sie sind ein langjähriger Bestandteil meines Hausrats und wie alle anderen Pflanzen stehen sie den Sommer über im Freien. Wenn es regnet, werden sie halt nass. Das wurden sie diesen Sommer ganz bestimmt mehr als genug. Dass der besagte Kaktus, der in den trockenen Anden beheimatet ist, dieses Jahr erstmals blüht, finde ich weder eine Sensation, noch eine Selbstverständlichkeit, sondern einfach ein absoluter Hit. Zum Gedeihen dieser Blüte habe ich – mit Wissen – nicht allzu viel beigetragen.

Als ich aber im Gespräch mit meiner lieben Nachbarin, die während unserer Abwesenheit jeweils zum Rechten schaut, erfahren habe, dass der Kaktus bereits Anfang Juli einmal geblüht hat, war ich mehr als verblüfft.

Lieber Kaktus-Pfeuti, liebe Kaktus-Buch-Autoren, sämtlichen Miesmacher-Versuchen zum Trotz: der Kaktus lebt immer noch. Und es scheint ihm sogar zu gefallen!

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