Viel Schmier(geld) gespart

Die letzten drei Tage lassen sich eigentlich mit einem Wort zusammenfassen: Verregnet. Und damit könnte dieser Blog-Beitrag auch schon zu Ende sein. Aber wenn ihr euch schon hierhin geklickt habt, um etwas Neues zu lesen – SCHÖN, EUCH HIER ZU HABEN – ist es sicherlich angebracht, etwas ausführlicher zu berichten. Zumal wir ja nicht einfach nur nichts gemacht haben.

Weit sind wir in den letzten paar Tagen allerdings nicht gekommen. Vielleicht 80 km südwärts sind wir gefahren. In Beaulieu sur Dordogne haben wir Halt gemacht. Ich staune immer wieder, wie sehr man in Frankreich auf Wohnmobil-Touristen eingestellt ist. Da könnte sich die Schweiz mal ein paar dicke Scheiben davon abschneiden! Selbst in diesem Dorf, das in der Saison von Touristen geradezu überschwemmt werden dürfte, gibt es nebst mehreren Campingplätzen einen kostenlosen Stellplatz mit V+E. Und erst noch ruhig und schön an einem Kanal gelegen.

Mittwochs ist in Beaulieu jeweils Markt. So etwas lasse ich mir nur widerwillig entgehen. Der Markt hat sich zwar als von sehr übersichtlicher Grösse erwiesen, aber ein guter Grund, in den Ort zu gehen, und sich anschliessend in ein Café zu setzen, war er allemal. Wenn es der Zufall will – oder vielleicht mit etwas Planung – werden wir bestimmt in absehbarer Zeit durch einen Markt flanieren können, der aus mehr als zehn Ständen besteht.

In Frankreich kann man ohne weiteres in einer Bäckerei ein Goodie kaufen und in einem Café essen. Das nutzen wir natürlich und regelmässig schamlos aus. Stellt euch mal vor, ihr geht in ein Café und esst das Gipfeli das ihr vor ein paar Minuten in der Bäckerei vis-à-vis gekauft habt. Das gäbe ja vielleicht ein Theater!

Die Region um Beaulieu ist für zwei Produkte bekannt: Baumnüsse (Walnüsse) und Erdbeeren. Auf dem Markt wurden denn auch trotz des fortgeschrittenen Sommers prächtige Erdbeeren angeboten. Ein Körbli für 3 Euro, da konnten mein innig geliebtes Schleckmaul und ich nicht widerstehen. Und Nussbäume hat es hier! Halbe Wälder, in Reih und Glied angepflanzt und gepflegt. Daraus wird hier ein Nussschnaps gebrannt. Wir finden, es gib bessere Verwendung für Nüsse, als sie zu trinken.

In den letzten drei Tagen habe ich viel Sonnencreme gespart. Nicht, dass ich mir die Schmiere literweise ins Gesicht klatschen würde. Aber Petrus war offensichtlich der Ansicht, es sei wieder mal an der Zeit, seinen Garten zu giessen. Das hat er öfters und ausgiebig gemacht. Ohne Kohl, heute hat es mindestens ein Dutzend Mal wie aus Eimern geschüttet und ebenso oft hat die Sonne geschienen.

Für morgen ist nun wieder sonniges Wetter angesagt. Das wird auch langsam Zeit. Denn zum schauen wie es regnet, müssten wir nicht so weit weg von zu Hause sein.

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