Grüsse von der Insel

Wir hatten gewusst, dass es heute eine feuchte Angelegenheit werden würde. Schliesslich sind wir dank unserem Wunderstück dem Wunderstick fast täglich auf Empfang und wissen, wie das Wetter wird. Doch was sich Petrus da hat einfallen lassen, ist doch allerhand.

Kurze Rückblende. Wir sind gestern in Millau losgefahren. Der kräftige Südwind hat uns richtiggehend über die Hochplateaus geschoben. Es wäre eine wunderschöne Region, touristisch kaum erschlossen, mit weiten Weiden, vom Wind gepeitschten Föhren und einer grandiosen Weite. Wäre. Denn gestern war definitiv kein Wetter zum sich länger draussen aufzuhalten. Zwar war es noch trocken, aber der heftige Wind hat das Spiel verdorben. An einem Fahrtag ist das Wetter zwar nur zweitrangig, aber bei Sonnenschein sieht die Welt trotzdem schöner aus.

Gelandet sind wir im Tal der Ardèche. Nicht in der bekannten, gleichnamigen Gorge, aber dennoch am gleichen Fluss. Die Landschaft ist hier aber nicht weniger spektakulär mit ihren steilen, bewaldeten Bergflanken. Auf dreissig Kilometern vernichtet die Strasse gegen tausend Höhenmeter.

In Thueyts (wie spricht man wohl das wieder aus?) haben wir einen Stellplatz gefunden, der ruhig am Ortsrand bei den Sportanlagen liegt. Hier haben wir sehr sorgfältig einen Platz ausgewählt, denn bei diesem starken Wind wollten wir nicht unter einem Baum stehen. Und prompt hat es in der Nacht an einem Baum grosse Äste abgedrückt. Behelligt wurde zum Glück niemand.

Im Verlauf der Nacht haben sich zu den starken, böenartigen Winden ebenso starke Regenschauer gesellt. Dann hat der Wind von Süd auf Nord gedreht und es hat sogar vereinzelt geblitzt. Es ist diese Art von Wetter, bei der man keinen Hund vor die Türe schickt. Aber da die meisten der Leute, die hier auf dem Stellplatz sind, einen Kläffer haben, bleibt ihnen etwas frische Luft wohl nicht erspart.

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Den ganzen Tag vergeht keine Viertelstunde, ohne dass es nicht regnen würde. Ich hoffe, ihr habt Verständnis, dass ich für einmal für die Fotos nicht nach draussen gegangen bin. Wir stehen zwar auf einer Art Insel, doch um unser Auto herum herrscht akute Hochwassergefahr. Und in gleichem Masse, wie sich die Pfützen um uns herum auffüllen, füllt sich auch der Womi-Stellplatz. Heute macht wohl der eine oder andere etwas früher Feierabend am Steuer.

A propos „Feierabend“. Wann stellen wohl die Rasensprenger wieder ab, die seit geraumer Zeit den Fussballplatz von seiner imaginären Trockenheit befreien sollen?

5 Gedanken zu “Grüsse von der Insel

  1. und genau soviel hat es heute auch in Griechenland geregnet – nur stehen wir ein bischen am Hang so dass sich kein See bilden kann…

    lg aus Parga von Sigi – der mit dem Camper wo man mit einem auf-den-Bauch-drehen-und-linken-Arm-ausfahren die Heizung einschalten kann

    Liken

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