Sorry, zu schwer

Nein, beschied uns der Hüne hinter dem australischen Postschalter in Mount Compass, er dürfe dieses Paket nicht annehmen. Er bediene diese Poststelle alleine und bräuchte einen zweiten Mann, um unser 19 Kilo schweres Paket zu heben. Vorschrift sei Vorschrift. 16 Kilo sei das Limit.

Der innig geliebte Mitreisende und ich machten lange Gesichter. Was nun? In dem Paket befand sich so quasi unseres geistigen Erbes der vergangenen 15 Monate. Gesammelt, erlebt, geknipst und erfahren auf unserer Reise durch den Roten Kontinent. Da wir nur je 20 Kilo Fluggepäck mit nach Hause nehmen durften, mussten wir wohl oder übel einen Teil unserer Habe auf dem Postweg befördern lassen.

Die nächste Poststelle, die in Frage kam, befand sich gerade mal 20 Kilometer entfernt, für Australien nicht wirklich eine Distanz. So fuhren wir also dorthin, hievten das Paket auf Augenhöhe des Postbeamten und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Wir füllten Zollpapiere aus, beantworteten Fragen über den Inhalt und entrichteten das Porto.

Nachdem der Beamte auf unsere drei Hunderternoten dreissig Dollar rausgezählt hatte, packte er das Paket und beförderte es ein paar Meter weiter auf einen Transportrolli. Ganz alleine.

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