Ein Volk von Wegwerfern

Ich ärgere mich. Und zwar ganz gewaltig. Über all die Ignoranten, die mit ihrem nach-mir-die Sintflut-Denken unser Land zumüllen. Jetzt im Frühling, wo man sich wieder vermehrt draussen in der herrlichen Natur aufhält, fällt das besonders auf.

Was für ein Anblick! Redbull-Dosen und Schoggi-Papierli auf der Skipiste. Pet-Flaschen, Schuhe und alte CDs am Bahndamm. Mc-Donalds-Tüten, leergesoffene Wodkaflaschen, Chips-Säcke und Pizzaschachteln an der Strassenböschung. Vollgeschissene Robidog-Säcklein am Waldrand.

Mir dämmert es allmählich, dass die Schweiz bzw. deren Einwohner mitnichten „sauberer“ ist als umliegende Länder. Aber im Gegensatz zu anderen Ländern leistet man sich hier den Luxus, den achtlos weggeworfenen Abfall von Amtes wegen einzusammeln.

11 Gedanken zu “Ein Volk von Wegwerfern

  1. Ich kann Deine Wut nur zu gut verstehen… Die Franzosen sind ja auch nicht gerade die müllbewusstesten. Neulich bin ich am Kanal lang gelaufen. Da saßen zwei und picknickten und schmissen den Plastikmüll kurzerhand ins Wasser, hinter ihnen direkt ein Mülleimer. ARGH

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  2. Das Problem gibt es in fast allen Ländern. Die Menschen hinterlassen einfach zuviel Müll. Gerade auf Skipisten und Wanderwegen, sollte man alles wieder mitnehmen, was man mitgebracht hat.

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  3. Es ist erstaunlich, dass es viele gibt, die sagen, dass sie ihren Müll wieder mit nehmen. Warum aber ist dann immer überall so viel davon? Was ich am allerwenigsten verstehe ist ja immer, warum man seinen Müll direkt neben einem Mülleimer entsorgen muss. Die drei Schritte können wirklich nicht zu viel verlangt sein! Ich versteh deinen Ärger vollkommen und würde meinen Müll am liebsten in den Wohnungen der Müllsünder abladen.

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  4. Wenn man doch nur Energie gewinnen könnten aus dem Müll. Es werden noch Zeiten kommen, da wären alle froh und würden den Müll einsammeln, statt damit die Umwelt zu verschandeln.
    Vermutlich denken wir heute alle zuwenig darüber nach was wir machen und was die Konsequenzen davon sind.

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    • Energie aus Müll wird ja bereits gewonnen. In Hinwil wachsen Gurken mit der Abwärme der KVA. Aber von Gurken alleine hat man ja noch nicht gelebt. Und die Menschen, die sich wirklich ernsthaft Gedanken darüber machen, wie es sich in einer von (Wohlstands-)Müll verschandelten Welt in Zukunft leben wird, sind leider in der Minderheit und werden schnell mal als kleinkariert abgestempelt.

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