Durst!

Durst hat im Moment nicht nur die Natur, Durst haben wir Alle täglich und immer wieder. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen zu löschen. Die einen schütten Bier in sich rein, Cola, Milch, isotonische Getränke, Tee oder Wasser. Die Tasse Kaffee, die gerade vor meinem Pult steht, trägt sicher nicht viel zum Durst löschen bei. Aber gut ist so eine Tasse Kaffee allemal.

Wasser ist der billigste Durstlöscher. Doch nur der kleinste Teil unseres Wasserverbrauchs landet in unseren Kehlen. Das Meiste spülen wir durch die Waschmaschine, das Klo, die Dusche, unsere Blumentöpfe, die Autowaschanlage.

Wer sich mal im Wasser sparen üben will (das ist bei uns in der Schweiz zwar alles andere als geläufig, aber wenn es so weitergeht, werden die ersten Rationierungsmassnahmen nicht mehr auf sich warten lassen), fahre mal mit dem Wohnmobil aus. Wenn man plötzlich nur noch mit dem Wasser auskommen muss, das der eingebaute Tank her gibt – in unserem Fall gut 100 Liter – kommt man früher oder später auf Ideen, wie man mit seinem Wasservorrat haushälterisch umgehen kann. Das Wasser vom Salat waschen dient zum Geschirr vorspülen, das Teigwaren-Wasser ebenso. Statt zu duschen wäscht man sich und für die Handwäsche der verschwitzten Velodresses müssen ein paar Liter genügen.

Letzte Woche wurde es in Frankreich trotz aller Sparmassnahmen wieder mal eng. Unser Wasservorrat ging langsam zur Neige und im Sundgau gab es weit und breit keine Brunnen oder öffentlichen Toiletten, wo man üblicherweise auch Wasserhähne anzapfen kann. Unsere Rettung war eine Tankstelle, wo wir nach Fragen in der Toilette unseren Kanister unter den Wasserhahn halten konnten.

Eigentlich müssten wir es längst wissen. Jede sich bietende Gelegenheit soll man nützen, um den Wasservorrat zu ergänzen. Jede, auch wenn der Tank noch fast voll ist. Wir hätten uns ein paar Tassen Kaffee aus etwas seltsamem Wasser ersparen können.

2 Gedanken zu “Durst!

  1. Eigentlich – Gott sei Dank – dass wir es nicht mehr gewöhnt sind, mit Wasser oder sonstigen Energiequellen sparen zu müssen. Daran sieht man ja, dass es uns doch recht gut geht.
    So muss man sich eben sicher umgewöhnen, wenn es doch mal der Fall sein muss. 😉

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