Über dem Nebel

Es war eine irre Woche. Zuerst zwei Tage Föhnsturm, dass die Balken krachten und das bisschen noch auf dem Gletscher verbliebenen Schnees davongeweht wurde. Dann drei Tage mit herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um Null Grad auf über 3000 Metern. Ein nie enden wollender Spätsommer.

Leute hatte es relativ wenige, zumindest bis am Donnerstag. Dafür umso mehr trainierende Mannschaften und Skiclubs aus aller Herren Ländern. Es sei die Frage erlaubt, was es wohl bringt, wenn das Skiteam Iran Riesenslalom trainiert? Oder Skiclubs aus Mazedonien, Estland oder Serbien in aller Herrgottsfrühe auf dem pickelharten Gletscher stehen? Nicht gerade die typischsten Skinationen. Aber was nicht ist, soll offensichtlich unter Anwendung aller Mittel noch werden.

Untergebracht war unser kleines Vierergrüppchen im Hotel Hintertuxerhof. Im frisch umgebauten, vor drei Wochen neueröffneten Hotel waren wir wie schon in früheren Jahren bestens aufgehoben. Die sprichwörtliche österreichische Gastfreundschaft schreibt die Grossfamilie Kofler gross. Und das bei einem hohen Qualitätsniveau zu moderaten Preisen. So mancher Betrieb in unserem Lande könnte sich davon eine Scheibe abschneiden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

9 Gedanken zu “Über dem Nebel

  1. das mit der gastfreundschaft in oesterreich,da kann ich dir nur meine volle unterstützung geben.
    da arbeitet eben die ganze familie mit und zwar ohne wenn und aber.und wenn ich eine flasche wein zum essen bestelle muss ich nicht gleich die ganze wirtschaft kaufen!!!

    aber auch hier gibts ein aber.

    für uns und unser WOMO sind und bleiben die oestereicher abzocker.
    für uns käme nur die co-box in frage ( pro km ca,20 eurocent ) dazu tunnelgebühren + passtrassen extra dazu,und mann wird immer auf gebührenpflichtige strassen kanalisiert.

    trozdem einen schönen wochenanfang wünscht peter aus spanien

    Liken

    • Ja die Österreicher sind halt anders als die Eidgenossen – in verschiedenen Dingen. Ich würde es schon lange begrüssen, wenn bei uns die Alpentunnels auch kostenpflichtig würden.
      Bei Leuten, die mit einem über 3,5 to schweren Womi durch Europa gondeln, hält sich ehrlich gesagt mein Erbarmen in Grenzen, wenn sie an Fähren und Mautstellen tiefer in den Sack langen müssen.

      Liken

    • Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind für uns tabu. Da meiden wir die Skipisten wie der Teufel das Weihwasser. Ich würde dir übrigens auch wieder mal einen Kommentar in deinen Blog schreiben, aber ich bleib immer im Spamfilter hängen.

      Liken

  2. Oh herrjemine… wieso sagst du denn so lange nichts? Ich hab im Log drei fälschlicherweise als Spam eingestufte Kommentare herausgefischt und nun freigeschaltet. Alles von „wordpress.com“ landete im Spam. Ich hoffe mal, dass ich das nun gelöst habe; ansonsten bitte melden!

    Weihnacht-Neujahr: Ja, im Prinzip auch. Aber im (noch) beschaulichen Sedrun sind selbst die Hochfrequenztage noch ganz passabel, wenns genug Schnee hat.

    Liken

    • Ich war in letzter Zeit viel unterwegs und hatte immer auf den letzten Drücker (bevor mein Datenguthaben ebbe war) noch schnell ein paar Blogs gelesen. Da ist es halt einfach untergegangen. Aber nun tut es ja wieder.

      Liken

Ein Flohnmobil will bewegt werden. Hilf Stillstandschäden zu vermeiden und schreib einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.