Gedanken eines Geräderten

Was macht ihr denn mit mir? Haaalt – sofort dieses Tor wieder schliessen. Das ist ja grässlich hell auf einmal. Ich bin doch so empfindlich.

Und jetzt entblösst ihr mich auch noch! Nun gut, damit kann ich leben. Immerhin kommt meine Anmut so besser zur Geltung als unter ein paar Quadratmetern dreckigen Tuches.

He, das kitzelt! Ihr wisst doch genau dass ich kitzlig bin an den Füssen. Macht gefälligst etwas sachte, wenn ihr mich schon wieder auf meine vier Füsse zurückstellt. Ihr seid ja wirklich Trampeltiere. Keine Ahnung, wie man mit meinesgleichen standesgemäss umzugehen hat. Nun stellt euch doch nicht so an wegen dem Bisschen dreckiger Finger – ihr hattet wohl noch nie dreckige Füsse.

Ach so, jetzt werde ich langsam wach; eine Ausfahrt wollt ihr mit mir machen. Wohin soll’s denn gehen? Nur bis zur nächsten Tankstelle, da bin ich aber enttäuscht, ich hätte mich durchaus auf eine längere Reise gefreut.

Waaas, es geht morgen los? Ehrlich? Dem Frühling entgegen, oder? Grünende Wiesen, zwitschernde Vögel, Tulpen, Osterglocken. Ja doch, da werde ich euch gerne begleiten.

Darf nicht wahr sein. Nein, das glaube ich jetzt also nicht. Alle meine Kollegen fahren in den Süden und ihr wollt nochmals in den Winter ?!? Als Wohnmobil bleibt einem in eurer Familie also wirklich nichts erspart.

4 Gedanken zu “Gedanken eines Geräderten

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