Die Katastrophen-Übung

Alle Jahre wieder, könnte man sagen. Alle Jahre wieder will mein innig geliebter Mitbewohner wissen, ob er’s noch kann.

Plötzlich sieht man nur noch zwei Füsse unter dem Wohnmobil hervorschauen. Der Rest des Mitbewohners figuretlet irgendetwas, das meinen Blicken verborgen bleibt.

„Abe laa“.
„No echli“.
„Nochli“.
„Guet!“

Wir üben den Katastrophen-Fall. Und hoffen, dass wir unser Reserverad, das mitten unter dem Fahrzeug an einer speziellen Aufhängung befestigt ist, nie brauchen werden.

Und wenn, dann bitte nur, wenn es nicht regnet, nicht kalt ist, auf asphaltiertem, sauberem Untergrund und an einer schwach befahrenen Strasse. Oder noch besser auf einem Parkplatz. Wo uns niemand dumme Fragen stellt. Und uns keiner mitleidige Blicke zuwirft von wegen „lieber ihr als ich“. Wo es so schön ist, dass wir nach erfolgtem Radwechsel gleich noch eine Woche bleiben.

Wunschdenken?

Ein Flohnmobil will bewegt werden. Hilf Stillstandschäden zu vermeiden und schreib einen Kommentar!

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