Jedem Schweden seinen See

Schweden hat nicht nur eine enorm lange Küstenlinie, Schweden hat auch unzählige Seen und Tümpel. Einige der angeblich 95’000 Seen haben wir bereits gesehen, an einigen haben wir in traumhaft schöner Umgebung übernachtet, an mehreren sind wir mit dem Velo vorbeigeradelt, einen haben wir zu Fuss umwandert und ganz, ganz, ganz, ganz viele haben wir vom Womi aus erspäht.

Wirklich hart untendurch mussten wir ein paar Tage lang in Sachen Wetter. Ein Aufenthalt im Freien war häufig nur mit hochgeschlagenem Kragen der Windstopper-Jacke möglich. Ein giftiger Wind pfiff uns um die Ohren und zerzauste meine Frisur! Davon nicht betroffen war mein innig geliebter Mitreisender. Nicht, weil er sich weniger im Freien aufhalten würde, des Mitreisenden Haarpracht ist einfach viel sturmresistenter. Nun haben wir ein paar Sommer-Tage verbracht – leider ist deren Ende auch bereits wieder absehbar. Aber wir sind ja schon etwas abgehärtet…

An allen Ecken und Strassenausbuchtungen und teilweise sogar in den Vorräumen von Supermärkten werden momentan Erdbeeren angeboten. Wir machen eine regelrechte Erdbeer-Kur. Wir sind erstaunt, dass so weit im Norden so süsse Erdbeeren wachsen. Kein Vergleich zu der geschmacklosen Import-Ware aus Italien und Spanien, die im April bei uns verscherbelt wurde!

Ach ja, in Göteborg waren wir auch noch. Doch Schwedens zweitgrösste Stadt konnte uns keine Begeisterungssprünge abringen. Purer Durchschnitt. Keine beeindruckenden Gebäude, keine besonders schöne Lage an der Mündung des Götaälv. Immerhin Schwedens grösster Hafen. In Erinnerung wird uns wohl kaum mehr als das blau-weisse „Züri-Tram“ bleiben, das in Göteborg auf Normalspur durch die Strassen düst.

Die Vegetation ist 12 Breitengrade nördlich der Heimat natürlich noch im Verzug. In Schweden blüht noch der Raps (igitt, stinkt doch so widerlich!), Rhododenren bilden Farbtupfer in den Gärten und in den Wäldern Maieriesli (Maiglöckchen). Wie letztere auf Schwedisch heissen, weiss ich nicht, vermutlich so etwas wie „Juniriesli“.

2 Gedanken zu “Jedem Schweden seinen See

  1. Hej Fru Husbil !

    S.T.O.C.K.H.O.L.M är Sveriges (och världens) vackraste stad 🙂
    Das übersetze ich jetzt nicht, sondern wünsche dir/euch einfach nur
    ‚Glad midsommar‘!
    Hausfrau Hanna
    PS. Und trink heute Abend einen ’snaps‘ auch für mich 😉

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