In die Pfanne gehüpft

In Sachen Kulinarik bin ich ziemlich experimentierfreudig. Nicht immer zur restlosen Begeisterung meines mein innig geliebten Mitbewohners.

So konnte ich mich natürlich nicht zurückhalten, als wir in Australien in der Kühltheke Känguru-Fleisch sahen. Die Begeisterung war gross, selbst nach dem Essen und auf der anderen Seite des Tisches. Känguru-Fleisch gehörte fortan auf unseren Speisezettel. Erstaunlicherweise wird es in Australien nicht in allen Supermärkten verkauft, der Australier verschmäht offenbar sein Nationaltier auf dem Teller.

Ob als Filetstück grilliert oder als Geschnetzeltes an einer Rahmsauce, uns hat es immer geschmeckt. Sogar der Känguru-Pfeffer, den ich einmal zubereitet hatte (tagelang in australischem Rotwein gebeizt, dann mit viel Hingabe gekocht) mundete vorzüglich. Ich sehe den Campingplatz, wo wir das besagte Menu assen, noch vor mir, wie wenn es gestern gewesen wäre. Auf der Vorderseite des Womis der rauschende Pazifik, auf den anderen drei Seiten des Gefährts zierliche Tiere, die den spärlichen Rasen mit grösster Effizienz abfrassen und düngten. Ich empfand es im Moment grad etwas unpassend, dass in meinem Topf Känguru-Fleisch schmorte. Andererseits: Habt ihr noch nie ein Steak gegessen, während euer Blick  auf die  angrenzende Kuhweide schweifte?

2 Gedanken zu “In die Pfanne gehüpft

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