Taktlos

Und jetzt noch schnell einen Blog schreiben, während im Backofen schon der (selbstverständlich selbstgemachte) Flammchueche seiner kulinarischen Vollendung entgegenstrebt…

Doch worüber schreiben?

Dass es draussen grad blitzt und donnert und vor kurzem zu regnen angefangen hat? Immerhin hatten wir zwei trockene Tage, ist doch schon was!

Dass wir auf der Wanderung heute wunderschöne Blumen gesehen haben? Akalei, Orchideen. Nelken, Wiesensalbei und Margriten in der Wiese. Blühende Büsche.

Dass der gebrätelte Cervelat gut geschmeckt hat? Auch wenn er (wie meist…) etwas angekohlt war.

Dass unsere Wanderung beinahe daran gescheitert wäre, dass ich den Fahrplan nicht richtig gelesen hatte? Wer konnte denn auch wissen, dass der Bus zwar jeweils 12 Minuten nach fährt, aber entgegen meinen Erwartungen nicht alle Stunden? Mein innig geliebter Mitwanderer war nicht gerade voll des Lobes über mich und meinte nur lakonisch: „Sei froh, dass dir nicht noch eine 30-köpfige Schulklasse hinterher läuft.“

Tja, wer mal aus dem Takt gerät, der muss sich zu helfen wissen, wenn er trotzdem weiterticken will.

Hoppla, der Backofen läutet. Unser Nachtessen ist fertig. Bis morgen!

7 Gedanken zu “Taktlos

  1. Jo dänn zerscht ämol än Guätä. Mir hat sich die alte Heimat übrigens nur nass präsentiert… gestern Mittag als ich nach Hause brauste zeigte sich die Sonne!
    Dein Knabenkraut lässt bei mir so die eine oder andere Erinnerung aufflackern!
    Heb’s guät
    Brigitte

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