Die orange-grüne Genussbombe

Er ist gross, rundlich, grün-orange und dort wo steht, was man mit ihm machen soll, sieht es ziemlich benutzt aus. Ich koche zwar längst nicht immer nach Rezept, aber doch immer wieder. Das Rezept, das als nächstes ansteht, ist denkbar einfach.

Man höhle einen Kürbis aus, fülle ihn mit einer Mischung aus geröstetem Brot, Sauerrahm und Käse, packe ihn in Alufolie und stecke die Bombe für etwa zwei Stunden in den Backofen.

Fertig. Man serviert die Füllung, die entfernt an Käse-Fondue erinnert, zusammen mit etwas Kürbis, der in der Zwischenzeit weich geworden ist.

Ich habe Kürbis auf diese Art zubereitet wahnsinnig gern. Leider handelt es sich hier um ein Rezept, das im Zweipersonenhaushalt nicht gewältigen lässt, es sei denn, man habe Ambitionen, noch tagelang Kürbis zu essen.

Also kann ich den Kürbis nur auf diese Art zubereiten, wenn mehr Leute am Tisch sitzen. Und auch wenn ich bis Anhin mit diesem Rezept (nach entsprechender Präparierung der Gäste) immer einigermassen gut angekommen bin, so wage ich es doch nicht, den orange-grünen Bomber den gleichen Leuten ein zweites Mal zu servieren. Auch wenn Jahre dazwischen liegen.

Fazit: Mir drohen langsam die Gäste auszugehen.

7 Gedanken zu “Die orange-grüne Genussbombe

  1. Pingback: Kürbis bis zum bitteren Ende | Flohnmobil - im Alltag unterwegs

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