Runter von der Leiter

Wäre ich ein Wetter-Prophet, könnte ich wie die Muotathaler Wätterschmöcker prognostizieren, was uns für ein Winter bevorsteht. Ich würde schauen, wie dicht das Fell der Feldmäuse schon ist, an Sägespänen schnuppern, den Ameisen ins Füdli beissen oder Tannzapfen genauer unter die Lupe nehmen. Da ich mich nicht auf solche – zugegeben mitunter sehr unterhaltsame Methoden – verlassen möchte, höre ich Nachrichten oder schaue mir den Wetterbericht online an, wenn ich wissen will, wie’s draussen wird.

Und deshalb weiss ich, dass Bilder wie dieses schon bald der Vergangenheit angehören werden. Das warme sonnige Wetter, das Blumen zum Blühen gebracht hat, die vor oder in einem halben Jahr fällig wären, das auch meinen Erdbeeren im Garten suggeriert, es werde ewig warm bleiben, das die Leute nicht nur zum sonnenbaden animiert hat, sondern auch noch zum Bade im 14 Grad warmen kalten See (mit eigenen Augen gesehen!), geht nun doch zu Ende.

Schade, aber der Kalender bestätigt, was man aufgrund des Traumwetters der vergangenen Tage gerne verdrängt hat: Es ist November. Die Schatten werden länger, die Tage kürzer, die Läden sind mit Weihnachtssachen vollgestopft.

Der nächste Winter kommt bestimmt.

Wir haben schon mal geübt und sind bereit.

16 Gedanken zu “Runter von der Leiter

  1. Ja die Blumen waren wirklich teilweise nochmals zum Blühen gekommen – und die Bauern konnten noch Gras mähen. Aber jetzt gehts los mit Räbeliechtliumzüg und bald schon wieder Weihnachtsmärkten. Gruss Jürg

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  2. Als Wintersportlerin bist du ja sicher auch ganz vorfreudig, oder?
    Geniesse den Sonnentag…. wenn unsere Wolken sich hier nicht vollständig entleeren, wird es nun auch bei euch eher etwas nass!
    Heb’s schö 😉
    Brigitte

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    • Heute sind deine Wolken definitiv bei uns angekommen. Mich dünkt sogar, da sei bereits das eine oder andere Schneeflöckli mit von der Partie. 😦
      Das mit der Vorfreude hält sich momentan irgendwie noch ziemlich in Grenzen.
      Grüessli
      Bea

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  3. Haha!! Hab mir erst gedacht, was macht der Flohner da mit ’ner Angel? Geht ihr etwa unter die Eisfischer? – Bis ich gemerkt habe: Das ist ja ein Schiliftbügel. In meiner Umgebung kann man doch glatt vergessen, dass so etwas existiert…

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    • Ich kann deine Fehlinterpretation ja ansatzweise verstehen, Anita. Wenn nicht der abgesägte Melchschemel unter dem Hinter wäre, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, der Mitbewohner hätte einen Fisch am Angel.

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