Zu Risiken und Nebenwirkungen…

 

… lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker…

… tönt es jeweils aus dem Lautsprecher, wenn am Fernsehen rezeptfreie Medikamente angepriesen werden.

Das mache ich selbstverständlich jedes einzelne Mal, deshalb:

Sehr geehrter Herr Doktor, verehrte Apothekerin, geschätzte Frau Doktor, hochgeachteter Herr Apotheker , lieber Medizinmann, Quacksalber, Geistheiler, liebe Uriella

Wenn Sie mir ein Medikament mit nach Hause geben bzw. ich eines bei Ihnen in der Apotheke gegen teures, nein schweineteures, Geld kaufe, ist es praktisch ausnahmslos in einem bunt bedruckten Kartonschächtelchen verpackt. Das macht (Vor)Freude auf das, was zum Vorschein kommen wird. Im Inneren dieses Kartonschächtelchens befindet sich nämlich nebst dem Medikament gegen Schnupfen, Bluthochdruck oder Nagelpilz eine Packungsbeilage.

Dieses Dokument gehobener Sprache muss in unserem Land auf Deutsch, Französisch und Italienisch abgedruckt werden und ist meist so gross, dass es – selbstverständlich erst nach eingehendem Studium – als Einweg-Tischdecke herhalten kann. Letzter Verwendungszweck ist grundsätzlich zu begrüssen, ist es doch ein Ding der Unmöglichkeit, eine solche Packungsbeilage wieder in ihre originalen Falten zu legen. Und demzufolge passt sie ohne grössere Kraftanstrengung und schon gar nicht innert nützlicher Frist auch nicht mehr in das bunt bedruckte Schächtelchen rein.

Was in einem solchen Fall zu machen ist, wird leider nirgends erläutert und strapaziert meine Nerven aufs Äusserste. Darf ich Ihnen die Packungsbeilage zurück bringen, damit sie sie mir wieder in die richtigen Falten legen? Bei Ihrer Gewinnmarge müsste das eigentlich drin liegen.

Mit leicht zerknitterten Grüssen, die sich beim Ausschmücken dieses Beitrags so richtig entfalten konnten

Frau Flohnmobil

17 Gedanken zu “Zu Risiken und Nebenwirkungen…

  1. Ist ja oft auch lebensgefährlich, was auf diesen Packungsbeilagen steht.
    Uebrigens lesen sie (müssen wohl) hier in Nordamerika am TV während einer Medikamentenwerbung einen Teil der Nebenwirkungen vor. Ich frage mich immer, ob so tatsächlich noch jemand Vertrauen in dieses Medikament hat.
    winterstürmige Grüsse
    Anita

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  2. Was mich an diesen einmal entfalteten Packungsbeilagen nervt, sind die Nebenwirkungen, die sie beim Wiedereinpflanzen in die Kartonschachtel verursachen, nämlich dass sie beim Reinstossen der Tablettenstreifchen sich hinten wieder rausdrücken und die ganze Verpackung mit der Zeit in so ein zerfleddertes Ding verwandeln, dass ich schon mal genervt die ganze Verpackung wegschmiss. Das generiert natürlich andere Probleme, denn für was waren diese grünen Tabletten schon wieder, oder sind es Zäpfchen? Gesundheit!
    😉

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  3. 😆

    DA fällt mir gerade noch so ein niedlicher Witz ein ….

    Kommt eine Frau in die Apotheke:
    „Ich brauche etwas gegen meinen Husten.“
    Darauf fragt der Apotheker:
    „Schleimen Sie auch?“
    Die Frau guckt erst verdutzt antwortet aber dann:
    „Wenn es sein muss, Sie umwerfend, schöner, intelligenter Apotheker!“

    In diesem Sinne …. ich komme jetzt öfter ….

    Zauberhafte Grüße … Katja

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