Heute stand eine Wanderung auf dem Programm. Es gibt in der Natur bei uns zwar noch nicht wirklich viel zu sehen, wie wir bald feststellten. An schattigen Waldrändern liegt noch Schnee, ausser Guggublüemli und Krokussen in den Gärten sahen wir keine Blumen. Dennoch war es angenehm, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und die ansatzweise frühlingshaften Temperaturen zu geniessen.
Grosses Entzücken machte sich breit, als ich zwei Störche im Ried beim Lützelsee erblickte. Sie schienen von uns keine Notiz zu nehmen und stocherten munter im trockenen Gras weiter, bevor sie sich fliegenderweise vom Acker machten.
Am nächsten Waldrand wurde mir klar, dass ich keine Rarität erblickt hatte. Wie ich bald erfahren durfte, brüten seit dem Wiederansiedlungsversuch 1987 regelmässig Störche im Hasel. Das veranschaulichen auch die Nester, die über die Jahre ziemlich in die Höhe geschossen sind.
War das ein Geklapper aus dem dichtbesiedelten Baum!
Mein innig geliebter Mitbewohner und ich setzten uns eine Weile auf ein Bänkli und schauten dem emsigen Flugbetrieb zu. Wir freuten uns beide am Anblick der zahlreichen Störche und konnten sogar für einen Moment ausblenden, dass es um uns herum bestialisch nach Gülle stank.
Ein Storchenbaum, das sind ja tolle Bilder! 🙂 Ich hab mich mit Störchen eine Zeitlang eingehend beschäftigt, weil in meiner letzten Arbeitsstätte direkt vor meinem Fenster ein Nest war.
https://anhora.wordpress.com/category/kurze-geschichten/schnibel-schnabel/
Es war immer spannend!
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Da hattest du ja wahrlich einen Fensterplatz in Sachen Storch.
Zu welcher Art Neigung meine Störche sich zuneigten, weiss ich halt nicht…
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…ein Storchenbaum. Wie schön!
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Da ist man fast geneigt, wieder an den Storch zu glauben. 😉
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Ich wußte gar nicht, daß Störche auch in Mehrfamilienbäumen wohnen 🙂 .
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Das ist wahrscheinlich eine schweizerische Angewohnheit, weil hier der Platz langsam aber sicher eng wird.
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