Leichtsinnige Putzlappen

Der Gedankenanstoss zu diesem Beitrag kam mir gestern beim putzen. Ja, beim putzen. Das musste auch wieder mal sein. Und bei diesem Sauwetter hatte ich nicht viel verpasst. Wer weiss, vielleicht schlägt der Regen ja doch mal in Schnee um und es wird noch Winter in diesem Winter. Und dann sind sowohl mein innig geliebter Mitbewohner als auch ich lieber auf der Skipiste anzutreffen als hinter dem Staubsauger.

Es dürfte bei einer eher etwas linkischen Bewegung gewesen sein, als mir in den Sinn kam, wie meine Mutter mich früher ab und zu mal als “Gispel” bezeichnet hatte. Wahrscheinlich hatte ich gerade wieder mal mit den Händen gesprochen und dabei ein volles Glas im hohen Bogen vom Tisch in eine entlegene Ecke befördert. Oder ich hatte mir drei Sachen gleichzeitig vorgenommen, und nichts wollte gelingen.

Gispel? Ich habe mich gefragt, wie man diesen Begriff mit einem Wort ins Deutsche übersetzt. Und bin dran gescheitert.

Im Schweizerischen Idiotikon ist nachzulesen:

image

Aber ich weiss immer noch nicht, was ein Gispel auf Deutsch ist.

Irgendwelche guten Ideen? Gispel wird es wohl nicht nur in der Schweiz geben…!

6 Gedanken zu “Leichtsinnige Putzlappen

  1. Ich kann mich noch erinnern, dass ich diesen Ausdruck in jungen Jahren auch oft gehört habe.
    Ob ich jetzt kein Gispel mehr bin oder ob sich mein Umfeld bloss nicht getraut mich noch damit zu konfrontieren?

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