Im Banalitätenmodus

Mitunter staune ich eigentlich, dass mein Blog überhaupt gelesen wird. Bei dem banalen Inhalt. Ich mache keine Werbung dafür in den Sozialen Medien. Habe mir nicht extra wegen dem Blog ein Facebook-Account zugelegt. Und dennoch habe ich es (allerdings in über 5 Jahren) auf 130 Follower geschafft. Andere haben hunderte von Followern innert weniger Monate. Ich mache mir keine Illusionen, von den 130 Followern sind vermutlich einige schon gar nicht mehr am Leben. Zumindest haben sich sich aus der virtuellen Welt verabschiedet, denn ein Klick auf den hinterlegten Link landet im Leeren.

Ich schreibe aus Freude, gebe hier Alltagskram zum besten, grabe ab und zu eine Reiseanekdote aus oder ein Rezept. Und es gibt Leute die Lesen das. Das entzückt mich! Sehr sogar. Noch mehr entzücken mich Kommentare. Diese Rückmeldungen zeigen mir, ob und wie ich meine Leser berührt habe. Kommentare sind aber auch etwas Unberechenbares. Mal löst ein Beitrag, den ich selber genial fand, keine Kommentare aus, mal provoziert ein einziges Bild und kaum Text einen Kommentar-Tsunami.

Tsunami? Quatsch, überschwemmt worden von Kommentaren bin ich noch nie. Aber ich habe mir zum Ziel gesetzt, jeden Erstkommentar zu beantworten. Daran werde ich weiterhin festhalten, selbst wenn der Tsunami mal über das Flohnmobil hinwegrollen sollte.

Der letzte Beitrag mit dem Chianti hat offenbart, dass ich nicht das erste kindliche Alkohol-Opfer der Geschichte war. Eure Kommentare waren herrlich! Dennoch scheine ich den Rekord zu halten in Sachen frühkindlichem Vollrausch.

Ganz witzig fand ich, dass es offenbar Leser gab, die dachten, auf dem Bild sei ich abgebildet. Dieses männliche Alkoholopfer habe ich im Internet abgefischt.

Und drum veröffentliche ich heute ausnahmsweise mal ein Bild von mir. Zwar bin ich darauf schon sehr viel älter, als bei der Chianti-Schoppen-Geschichte. Dafür ist meine Affinität für Wintersport schon damals unverkennbar.

Keck, nicht wahr?

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25 Gedanken zu “Im Banalitätenmodus

  1. Hiho,
    Ich lese deinen Blog sehr gerne, vieleicht auch gerade wegen diesen Alltagsbanalitäten. Es gibt für mich nichts schlimmeres als diese abermillionen (gefühlte 2000000000) Beautyblogs von denen es viel zu viele gibt. 🙂

    Bitte weiter so, denn ich finde es einfach nur erfrischend auch mal einen banales Alltagsblog zu lesen, und deine Beiträge sind einfach klasse.

    Gruß Fleischjunkie

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    • Oh je, das wollte ich jetzt nicht. Das tönt ja gerade, als ob ich nach Lob lechzen würde. So war das nicht gemeint. Aber es freut mich natürlich, dass meine Alltags-Banalitäten Anklang finden. Und eins kann ich dir versichern: Hier wird es garantiert nie Schminktipps oder Anleitungen zu „wie finde ich die perfekte Handtasche“ geben.
      Grüessli
      Bea

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      • Nanu, so war das nicht gemeint…ich finde nicht das du nach Lob lechzt, aber ab und zu braucht man mal etwas anerkennung. Keine Sorge,ich denke dein Blog ist so wie er ist wirklich gut…und ich lese ihn ja weil mir deine Beiträge aus dem Alltag so sehr gefallen…es muss ja nicht immer ein Beautyblog sein. Und meiner meinung nach gibt es einfach schon viel zu viele..und da ist ein Blog wie deiner wirklich mal einer sehr willkommende Abwechslung 😉

        Na Gott sei im Schrank, denn was soll ich mit Schmicktipps…oder mit ner Handtasche 😀
        Bin ja ein Mann…also zumindestens war ich heute Morgen noch einer 🙂

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  2. Auch ich mag deinen Blog sehr, er ist immer wieder für eine Überraschung gut. Wie oft durfte ich schon herzlich schmunzeln, rätseln oder nachdenken über deine Beiträge! Schön auch, dass man nicht alles so Ernst nehmen muss und auch meine satirischen Kommentare ankommen.
    Gut, dass wir nett zusammen diskutieren können, auch wenn meine Affinität für Wintersport vielleicht nicht so ganz deine Begeisterung erreicht 🙂
    Gruss vom Werner

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    • Hallo David, willkommen im Flohmobil!
      Einblick in eine andere Welt, das kriegst du hier vermutlich schon. Ich falle in mancherlei Hinsicht aus dem Rahmen, auch wenn das hier nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.
      Herzliche Grüsse
      Bea

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  3. Auf deine „banalen Inhalte“ werde auch ich nicht verzichten. Du hast so hervorragende Ideen, die würden mit fehlen in meinem Alltag. Und nun genehmige ich mir einen Schluck auf dich, nicht Chianti, aber Valpolicella – hab grad eine angefangene Flasche…

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    • Liebe Anita, ich werde dich und meine anderen Leserinnen und Leser gerne, oft und weiterhin mit meinen Banalitäten zuschütten. Mit und ohne Alkohol.
      Grüessli
      Bea
      PS: Bin so froh, wieder von dir zu lesen. 🙂

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  4. Ich könnte jetzt gar philosophisch werden und sagen, was ist unterhaltsamer als das Leben an sich? Und was ist das Leben? Banal. Könnte ich sagen 😉
    P.S. das mit den Artikeln, die man selbst so genial findet, sonst aber scheinbar niemand, kommt mir sehr bekannt vor 😉

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