Der kritische Blick

Sein Blick war stets aufmerksam, wenn ich des Weges kam. Mit seinen kleinen Äuglein prüfte er die nähere und weitere Umgebung. Ihnen entging nichts. Gar nichts.

Obschon ich mehrmals pro Woche in sein Revier eingedrungen war, schien er mir durchaus wohlgesinnt. Aber er blieb stets höflich distanziert.

Ohne Zweifel, seine Lauscher hatten mich jeweils von weither gehört. Nichts und niemand schien ihn aus der Fassung bringen zu können.

Heute habe ich mich von ihm verabschiedet. Er hat mir zugezwinkert und mir einen schönen Winter gewünscht. Denn die Pilzsaison, die ist nun endgültig vorbei. Und damit auch meine Begegnungen mit dem Hasen am Forstweg.

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7 Gedanken zu “Der kritische Blick

  1. Und ich dachte, mein Hase ist einmalig. In der Fränkischen Schweiz steht nämlich im Wald auch so ein Hase, d.h. er kauert mehr. Allerdings sieht der arme Kerl dort weniger gepflegt aus – leider – und auch um seinen einstigen Begleitschutz, den Herrn Müller, ist es schlecht bestellt, steht der doch derweil bereits etwas abseits und einarmig ist er zu allem Überfluss auch noch geworden: https://buecherstaub.com/2013/08/21/ein-kleines-strauschen-gegen-den-herrn-virus/#jp-carousel-20703
    Dein Hase dagegen ist ein Prachtkerl. Ich hoffe, er übersteht den Winter gut und behält Dich auch im kommenden Jahr wieder gut im Auge 😉

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