Der Weg zur süssen Luft

Das hätte ich mir ja nie träumen lassen, dass ich mal im Winter mit einer Gondelbahn fahre und die Skis daheim bleiben. So passiert gestern. Und erst noch freiwillig. Vielmehr noch: auf meine Initiative.

Es reichte gerade so, dass wir an der Bergstation der Gondelbahn Sörenberg-Rossweid aus dem Nebel kamen. Uns bot sich ein herrlicher Ausblick mit tief verschneiten Tannen. Wie im Märchenland!

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Los gehts!

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Da der Weg stetig leicht abwärts führt, ist die Sache mit dem blauen Himmel bald gegessen.

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Eine regelrechte Karawane taucht im Nebel auf. Die “Aargauer Wanderwege” haben das gleiche Ziel. Diese gut 50 Leute müssen wir schnell und dauerhaft hinter uns bringen!

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Wind, Kälte und Schnee haben die Äste dieser Föhre bis zur Unkenntlichkeit bearbeitet.

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Sicher hätten wir hier ein grandioses Panorama zur Schrattenflue.

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Es gilt, die näher gelegenen Schönheiten am Wegesrand zu beachten.

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Der Weg ist gut zu begehen. Die wenigen vereisten Stellen können problemlos umgangen werden.

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Die junge Emme.

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Bloggerin am Werk.

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Gefrorene Schnudernasen. Immer wieder ein beeindruckender Anblick.

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Das Ziel naht. Und damit die Aussicht auf eine dieser grossen Merängge.

Merängge

Nach drei unangestrengten Wanderstunden erreichen wir unser Ziel, den Landgasthof Kemmeribodenbad.

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Doch vor dem kulinarischen Höhepunkt machen wir eine Runde durch die Iglus, die hier alljährlich aufgebaut werden.

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Erst zu Hause habe ich gesehen, dass Beat von Kühen flankiert ist…

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Im Iglu kann man nicht nur speisen, sondern auch übernachten. Ich persönlich würde ja ein geheiztes Zimmer vorziehen.

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Erkennt ihr den IKEA-Bock?

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Nun aber nichts wie weg. Es gilt noch, einen kulinarischen Grossauftrag zu erfüllen.

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Das sind sie jetzt also, die berühmten Kemmeribodenbad Merängge.

Fast jeder von uns hatte so einen Berg süsser Luft auf dem Teller. Es entzieht sich allerdings meiner Vorstellungskraft, wie man jemals eine ganze Portion schaffen könnte. Ich war sowas von satt nach einer halben Portion mit einer Kugel Glacé!

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Hat jemand NICHT fotografiert?

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Was bleibt? Ein voller Bauch. Die Erinnerung an eine gemütliche Wanderung und der Wunsch, bald wieder hierher zurück zu kehren, um das fehlende Panorama nachzuholen. An Wandermöglichkeiten dürfte es nicht mangeln.

Ein Dank unserem unermüdlichen Wanderleiter.

feuz

Weitere Infos und Bilder zu dieser Winter-Wanderung gibt es  HIER.

Karte

17 Gedanken zu “Der Weg zur süssen Luft

  1. Eine Wanderung,
    liebe Bea,
    durch eine märchenhafte Winterlandschaft.
    Stimmungsvolle Bilder.
    Und dem nordischen Wegweiser, dem IKEA-Bock, wäre ich blind gefolgt 😉

    Herzlichen Gruss bei zaghafter Sonne
    Hausfrau Hanna

    PS. Den Link musst du überprüfen. Er funktioniert nicht, und es erscheint ein ‚Error‘!

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    • Auch wenn es andernorts offenbar sonniger war als im Entlebuch/Emmental, so war es trotz allem schön.
      Die verlinkte Website hat momentan ein Problem. Ob die Ursache rein technischer Natur ist, wird sich noch weisen. :-/
      Grüessli
      Bea

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  2. wirklich schade, dass gestern der Nebel so unberechenbar war. ich musste leider vormittags arbeiten, und danach möchte ich nicht mehr irgendwohin. Als ich dann Webcams googelte, sah ich z.B die Flumserberge in strahlendem Sonnenschein und die Innerschweiz noch im Nebel. Na ja die Merängge habt ihr ja dann genossen. Gruess Jürg

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    • Wir hatten bei weitem nicht so schönes Wetter wie du damals. Und als ich daheim aus dem Zug stieg, bildete ich mir ein, dass der Hochnebel Lücken aufwies. :-/
      Die Merängge hätte mich beinahe geschafft bzw. ich sie nicht. Irgendwie des Guten zuviel. Die Merängge war wunderbar leicht und luftig, aber der Schlagrahm brutal kompakt und feiss. Muss ich nicht mehr haben.
      Grüessli
      Bea

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    • Da ich – sieht man mal von 2 x 7 Tagen Skiferien in Sörenberg in den späten Siebzigerjahren ab – noch nie dort unterwegs war, gibt es einen triftigen Grund, die Gegend mal bei schönerem Wetter zu erkunden.

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  3. Wieder Mal schöne Fotos von einem deiner gelungenen Tagen, liebe Bea.
    Die schönen verschneiten Tannen, wirklich wie im Märchen.
    Auch wenn die Sicht nicht immer gut war, so haben die Fotos doch das gewisse Etwas.
    Die Bilder von der Innenansicht der Iglus auch nicht übel, gerade die Wandmotive gefallen mir sehr gut. Ganz besonders das Mammut, ist bestimmt Manni aus Ice Age. 🙂
    Wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend.
    Liebe Grüße, Roswitha

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