Geflatter im Teller

Mit der Zeitumstellung dürfte allmählich auch die Saison fürs Vögel füttern abgelaufen sein. Anstelle von Meisenknödeln und Sonnenblumenkernen türmen sich in den Läden mittlerweile verweichlichte Primeln und eingeschüchterte Begonien.

Das Vogelfutter, das ich selber gekauft hatte, die hiesigen Vögel aber verschmähten, habe ich vor ein paar Wochen schon meiner Mutter nach Brigels gebracht. Die Bündner Meisli und Spatzen sind weniger wählerisch.

Beim Betrachten dieses Futter-Konstrukts durchflossen mich gar bitterböse Gedanken. Erdnüsse? Rosinengeschmack? Ich wette, diese amächeligen Vogelfutterstäbli liessen sich als Basis für Guezli verwenden. Ich bin sogar überzeugt davon, dass mit weiteren, etwas edleren Zutaten (mal sicher genügend Zucker, optional einige Schoggistückli, wahlweise in der Form überdrüssiger Osterhasen) kein Mensch merken würde, dass er da Vogelfutter frisst isst.

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Keine Bange, meine lieben Freunde, ihr könnt weiterhin zu mir zum Kafi kommen. Ich werde es nicht ausprobieren!

11 Gedanken zu “Geflatter im Teller

  1. Dieses Vogelfutter erinnert mich eher an die hiesigen Pellets für die Pellet-Feueröfen. Die würden bestimmt eine gute Wärme abgeben und ein feiner Geschmack würde in der Luft liegen…

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  2. Da bin ich aber froh, weiterhin bei dir Kaffee zu trinken, ohne Vogelfutter Guetsli vorgesetzt zu bekommen. Ich bevorzuge immer noch Cremeschnitten oder so.
    Schöner Nachmittag

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  3. Bei mir sind es nach wie vor die Sonnenblumenkerne, die die Herrschaften krendenzt bekommen. Keine Gefahr also, denn den Kuchen kann man einfach SO futtern, aber die Sonnenblumenkerne müsste man einzeln „abschälen“.

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    • Um ein Geheimnis zu lüften: Früher hatte ich auch Sonnenblumenkerne und andere Samen, die es halt in so einer Vogelfutter-Mischung hat, verfüttert. Da unter dem Vogelhäuschen ein Topf voller Erde war, den ich den ganzen Sommer jäten musste, bin ich auf das andere Futter umgestiegen. Aber in unserem Quartier herrscht ein derartiges Überangebot an Futterstellen, dass ich damit aufgehört habe. Zu mir kamen die Vögel sie höchstens mal, wenn es anderswo leergefressen war.

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    • Danke für den Lacher, Tanja.
      Deine Geschichte erinnert mich daran, wie eine Arbeitskollegin und ich mal einen Weihnachts-Apéro organisiert hatten. Wir waren überzeugt, dass solche Häppchen, die eigentlich für Bello gedacht waren, anstandslos gefuttert worden wären. Wir haben dann doch drauf verzichtet…

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