Wenn Petrus nicht will, stehen wir still

Die ursprüngliche Idee für den gestrigen Tag war, vor einem gemeinsamen Fondue-Essen eine Wanderung durchzuführen, die uns direkt zum Fonduetopf führen würde. Das Wetter jedoch war für letzteres wenig einladend. Im Schneeregen über drei Stunden zu wandern – das war nicht nur für mich etwas zu weit von der Komfortzone entfernt.

So machte ich mich kurzerhand schlau, wo es in der Nähe ein Museum hat, dem wir einen Besuch abstatten konnten. Meine Wahl fiel aufs Gewerbemuseum Winterthur, wo die Ausstellung Food Revolution 5.0 von sämtlichen Witterungseinflüssen unabhängig auf uns wartete.

A propos warten: Am Anfang des Rundgangs wartete ein VR-Huhn und regte erste Gedanken an. Ich werde diesem Geflügel morgen einen separaten Blog-Beitrag widmen.

Zwei Zahlen sind mir geblieben:

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Die Produktion von einem Kilo Mehlwürmer braucht einen Liter Wasser, ein Kilo Rindfleisch schlägt mit 15’000 Litern zu Buche.

Mehlwürmer und Grillen gab es dann auch noch zu verkosten. Wir waren fast Alle mutig.

Anschliessend fuhren wir mit dem Zug nach Pfäffikon, wo wir den Rest der Gruppe trafen und uns im Chalet am See an den gedeckten Tisch setzten.

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Eine wahrlich gelungene Sache! Dieses temporär errichtete Chalet von Brüll! Biers’s Garten ist sehr gemütlich eingerichtet und das Bier-Fondue ist tatsächlich sehr fein. Das muss selbst ich als Bier-Verächterin gestehen. Und das Konzept, dass man das Fondue selber zubereiten muss, finde ich persönlich absolut genial. Es unterstreicht das Gruppenerlebnis des gemeinsamen Essens gleich doppelt.

Die Erkenntnisse des Tages:

  1. Mehlwürmer und Grillen kann man durchaus essen.
  2. Käsefondue scheckt besser.
  3. In einer Gruppe erst recht.

Mehr Infos und Bilder zu diesem ersten “Wander”-Anlass des Jahres gibt es HIER.

Danke allen fürs Mitmachen. Vielleicht können wir daraus eine Tradition machen und uns nächstes Jahr am ersten Samstag des Jahres wieder zum Fondue treffen. Ich stelle mich gerne als Organisatorin zur Verfügung.

9 Gedanken zu “Wenn Petrus nicht will, stehen wir still

  1. Pingback: WmF-Jahresanfang mit “Food Revolution” und Fondue – Wandern mit Freunden

  2. BEA: „Mehlwürmer und Grillen gab es dann auch noch zu verkosten. Wir waren Alle mutig.“
    BEAT: Mein Mut beschränkte sich allerdings auf das Fotografieren der Insekten-Riegel „Insect Bar“.

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  3. 15’000 Liter Wasser für ein Kilo Steak… das schockt mich grad echli!
    Das Fondue-Chalet ist aber toll! Die Idee müsste ich fast in unseren Garten kopieren. Immerhin könnten gleichzeitig 24 Personen Fondue-dinieren. Sogar die karrierten Tischdecken habe ich „am Lager“.

    Gefällt 1 Person

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