Jäten, jäten, jäten

Letztes Jahr hatte ich die vage Vermutung geäussert, ich könnte mich über kurz oder lang arbeitslos jäten. Nun weiss ich: Davon bin ich noch weit entfernt.

Im dritten Jahr schon rupfe ich mit einer Hartnäckigkeit, die ich mir selber nie zugetraut hätte, mehrmals pro Jahr in unserem Garten alle  Berufskräuter, die mir begegnen, aus. Dieses Jahr scheint es mir trotz aller Bemühungen mehr von diesem lästigen Neopyhten zu haben denn je. Von weitem schaut die Blumenwiese durchaus schön aus.

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Aus der Nähe jedoch offenbart sich die ganze Misere:

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Die hartnäckige Pflanze verdrängt länger je mehr alles, was eine schöne Blumenwiese ausmachen könnte. Deshalb musste ich einmal mehr zu radikalen Massnahmen greifen und die Wiese sah nach meiner zwei Tage dauernden Aktion aus, als hätte eine Rotte Wildschweine ihr Unwesen getrieben.

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Das war wohl vorher mal satt grün, aber nicht mit der gewünschten Sorte bewachsen.

Seit ich gelesen habe, dass Samen bis 5 Jahre lang im Boden keimfähig bleiben und man demzufolge sechs Jahre lang konsequent jäten muss, bis das Berufskraut verschwunden ist, sind auch meine Illusionen verschwunden, demnächst von diesem lästigen Einwanderer befreit zu werden.

Wer mehr über die Bekämpfung des einjährigen Berufskrauts (das leider alles andere als einjährig ist…) wissen will, wird HIER fündig.

3 Gedanken zu “Jäten, jäten, jäten

  1. Mir geht es ja gleich, nur dass das Kraut hier kein Einwanderer, sondern ein Einheimischer ist – und sich demzufolge nicht wirklich vertreiben lässt.

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      • Esel und Ziegen gibt er hier weit und breit keine 😉 und die Hirsche mögen sie leider auch nicht. Die bevorzugen sowieso meine Gartenblumen. Es hilft also nur ausrupfen, was zu meiner Tagesroutine gehört. Dieses Jahr habe ich eine spezielle Blumenwiese angesät und bin gespannt, wie sich diese entwickelt. Möglicherweise ist hier so etwas (wegen der „Ureinwohner“) gar nicht möglich. Wir werden sehen…

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