Die Flohnerin

Statt vieler Worte lasse ich lieber ein Bild sprechen. Es ist im Sommer 2010 aufgenommen worden auf einer unserer zahlreichen Wohnmobil-Reisen. Ich habe an dem heissen Tag soeben meine Füsse im klaren Wasser abgekühlt und bin mit mir und der Welt rundum zufrieden.

Die Natur ist mir sehr wichtig. Ich bin gerne draussen, beobachte die Vögel am Himmel, die Pflänzlein am Boden. Auch meine bevorzugten Sportarten – wandern, skifahren und radfahren – führen mich in die Natur. Und diese beginnt in meiner Wohngemeinde praktisch vor der Haustüre.

Viele Blog-Beiträge sind in der Wir-Form geschrieben. Das „wir“ von damals gibt es für mich nicht mehr. Im Sommer 2017 ist mein Mann an Krebs gestorben. Trotz anfänglicher Zweifel, um nicht zu sagen Skrupel, ist es mir gelungen, diesen Blog in mein neues Leben hinüber zu retten. Einerseits, weil ich festgestellt habe, dass mir das Schreiben hilft, mit der neuen Situation fertig zu werden. Andererseits, weil ich eine neue Liebe gefunden habe, mit der ich die gemeinsame Zukunft plane.