Berg mit Varianten

Es gibt Leute, die gehen zu Fuss auf einen Berg. Und wieder runter.

Andere nehmen das Bähnli – sofern es eins hat.

Und wieder andere das Velo. Wahlweise mit oder ohne Strom.

Und ganz Verrückte kommen mit einem einzelnen Rad aus. Und fahren damit auf Strecken, die ich nicht mal mit einem herkömmlichen Mountainbike befahren würde.

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Jeder, aber auch wirklich Jeder, hat sich nach den beiden Einrad-Bike-Fahrern (ein Paar so um die Dreissig) umgedreht, die vom Monte San Giorgio runter gefahren sind.

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Wie zu Grossmutters Zeiten

Man nehme:

einen Ofen
genügend Holz-Scheiter
einen ambitionierten Heizer
500 Gramm Mehl
Hefe
3,5, dl Flüssigkeit
Salz
eine unerschrockene Bäckerin
genügend Zeit

Im Idealfall wird aus solchen Ingredienzien ein Brot. Ein Holzofenbrot.

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Die grosse unbekannte Komponente in dieser Zutatenliste ist der Ofen. Wie heiss wird so ein Teil? Und wie lange bleibt die Hitze erhalten? Inegüxle wie daheim im Backofen geht ja nicht.

Nach 25 Minuten wurde das Brot, das längst zur vollen Grösse aufgegangen war, gedreht. Nach total 40 Minuten nahmen wir es aus dem Ofen. Prädikat: gut, aber noch verbesserungsfähig. Das nächste Mal – und es wird bestimmt ein nächstes Mal geben –  werde ich das Brot mind. 45 Minuten backen.

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Unweigerlich wurden Erinnerungen an Experimente mit Brot backen im Wohnmobil wach.

Mein Versicherungsberater

… versucht offenbar verzweifelt, mich zu erreichen. Seit Tagen, Wochen, ja gar Monaten.

Ich bin mir unschlüssig, ob ich mit jemanden, der keinen fehlerfreien Brief schreiben kann und der mir Anfang Januar einen erneuten Hilferuf („ich habe vergeblich versucht, sie zu erreichen“) mit Datum vom April 2019 geschickt hat, meine Versicherungsdeckung überdenken will.

Neues Jahr mit neuen Aussichten

Ich hoffe, ihr seid Alle gut in ein gesundes, zufriedenes 2020 gestartet.

Was mich betrifft, so habe ich bereits am ersten Tag des neuen Jahres eine Marke gesetzt. Mit der traditionellen Neujahrstour der Bergler-Familie zur Stockhütte.

3 1/2 Stunden über gefrorene, matschige, schneebedeckte Wege. Für jeden Geschmack war wohl etwas dabei.

Auf dass uns diese Fitness erhalten bleibe!

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… Schnee dürfte es nun trotzdem allmählich geben.

Wanderung mit Überraschungspotential

Etwas Weisses in der Landschaft fällt dieser Tage auf. Sehr sogar. Denn Schnee ist bis weit hinauf ein rares Gut. Also konnte es kein Schnee sein, den wir da sahen, auch wenn wir im Verlauf unserer Wanderung schon ein paar Schritte über Glatteis geeiert waren. Je nachdem, ob sich Sonnenstrahlen ausbreiten konnten war es gefroren und rutschig oder feucht und dreckig.

Durch einen Mix von beidem arbeiteten sich der liebe Bergler und ich durch Geäst auf dieses seltene Phänomen zu. Haareis! Wir waren entzückt.

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Diese zarten Gebilde hatte ich bis anhin nur von Bildern gekannt. Was für ein schwierig zu fotografierendes Highlight am Stephanstag.

Mehr Infos über die Entstehung dieses seltenen Naturphänomens gibt es HIER und HIER.