Mein Versicherungsberater

… versucht offenbar verzweifelt, mich zu erreichen. Seit Tagen, Wochen, ja gar Monaten.

Ich bin mir unschlüssig, ob ich mit jemanden, der keinen fehlerfreien Brief schreiben kann und der mir Anfang Januar einen erneuten Hilferuf („ich habe vergeblich versucht, sie zu erreichen“) mit Datum vom April 2019 geschickt hat, meine Versicherungsdeckung überdenken will.

Neues Jahr mit neuen Aussichten

Ich hoffe, ihr seid Alle gut in ein gesundes, zufriedenes 2020 gestartet.

Was mich betrifft, so habe ich bereits am ersten Tag des neuen Jahres eine Marke gesetzt. Mit der traditionellen Neujahrstour der Bergler-Familie zur Stockhütte.

3 1/2 Stunden über gefrorene, matschige, schneebedeckte Wege. Für jeden Geschmack war wohl etwas dabei.

Auf dass uns diese Fitness erhalten bleibe!

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… Schnee dürfte es nun trotzdem allmählich geben.

Wanderung mit Überraschungspotential

Etwas Weisses in der Landschaft fällt dieser Tage auf. Sehr sogar. Denn Schnee ist bis weit hinauf ein rares Gut. Also konnte es kein Schnee sein, den wir da sahen, auch wenn wir im Verlauf unserer Wanderung schon ein paar Schritte über Glatteis geeiert waren. Je nachdem, ob sich Sonnenstrahlen ausbreiten konnten war es gefroren und rutschig oder feucht und dreckig.

Durch einen Mix von beidem arbeiteten sich der liebe Bergler und ich durch Geäst auf dieses seltene Phänomen zu. Haareis! Wir waren entzückt.

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Diese zarten Gebilde hatte ich bis anhin nur von Bildern gekannt. Was für ein schwierig zu fotografierendes Highlight am Stephanstag.

Mehr Infos über die Entstehung dieses seltenen Naturphänomens gibt es HIER und HIER.

The Postman always rings twice

Ich habe ein Ersatzteil für meine Kaffeemaschine bestellt.  Das war mit wenigen Mausklicks erledigt. Ich finde es keinesfalls selbstverständlich, dass man für ein über 15-jähriges Gerät noch so problemlos einen neuen Wassertank ordern kann. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich – locheshalber – den Wassertank nur noch bis gut zur Hälfte füllen könnte. Was zur Not gegangen wäre. Aber wie erwähnt, wenige Mausklicks und das durchsichtige Teil zum Schweizer Qualitätsprodukt war unterwegs zu mir. Fussnote: Es lohnt sich vielleicht doch, nicht immer den erstbesten chinesischen Qualitätsschrott zu kaufen, wenn es um eine Neuanschaffung geht.

Selbst in der für sämtliche online-Shops stressigen Vorweihnachtszeit erreichte mich das Packet binnen 36 Stunden nach Bestellung. So weit so gut. Doch zwei Tage später klingelte der Päcklipöstler ein zweites Mal. Mit nochmals einem Wassertank. So stressig scheint es der online-Shop offenbar nicht zu haben, dass man Aufträge im Doppel ausführen kann. Oder wolle man mir ein – zugegeben etwas absonderliches – Weihnachtsgeschenk machen?

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Barbara machts möglich

Ich habe das mit dem Barbarazweig noch nie ausprobiert. Dass ich es dieses Jahr erstmals gemacht habe, mag damit zusammenhängen, dass es am 4. Dezember, also am Barbaratag, sonnig und mild war und ich als Folge davon geneigt war, nach draussen zu gehen und einen Zweig abzuschneiden.

Es hat nicht nur funktioniert, der Zweig blüht sogar zu früh.

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Vielleicht hat er gespürt, dass er an Weihnachten seine Pracht alleine entfalten würde.

 

Es weihnachtet sehr

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… zumindest, wenn man sich am Kalender und all den Weihnachtsdekorationen orientiert. Selbst die Natur scheint in gewisser Hinsicht mit dem alljährlichen Wettrüsten mitzumachen.

Bei näherem Hinsehen kommen einem aber doch gewisse Zweifel ob all der Richtigkeit des Tuns. Und wenn man bedenkt, dass dieses Bild vor zwei Tagen bei 12 Grad Plustemperaturen aufgenommen wurde – äääähm – was genau schreiben wir für ein Datum?

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Znacht mit zwei Barberas

“Da muesch es Fotti mache und in Blog stelle. Läck, das gseht so guet us!” Der liebe Bergler zeigte sich wahrlich euphorisch über unser bevorstehendes Nachtessen.

Gesagt, getan. Bittesehr:

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Was auf dem Bild (zugegeben nicht wahnsinnig professionellen Bild) nicht erkenntbar ist… vor lauter fotografieren, drapieren und Kerze anzünden zwecks Stimmung, wäre unser Festmahl beinahe kalt geworden. Aber nur beinahe. Profis wie wir richten selbstverständlich auf vorgewärmten Tellern an.

Dem Genuss der über Nacht in Barbera eingelegten und fast zwei Stunden lang geschmorten Lammhaxe stand nichts mehr im Weg. Himmlisch war nicht nur sie, sondern auch das edle Tröpfchen im Glas. Zum Wohl und en Guete!