Barbara machts möglich

Ich habe das mit dem Barbarazweig noch nie ausprobiert. Dass ich es dieses Jahr erstmals gemacht habe, mag damit zusammenhängen, dass es am 4. Dezember, also am Barbaratag, sonnig und mild war und ich als Folge davon geneigt war, nach draussen zu gehen und einen Zweig abzuschneiden.

Es hat nicht nur funktioniert, der Zweig blüht sogar zu früh.

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Vielleicht hat er gespürt, dass er an Weihnachten seine Pracht alleine entfalten würde.

 

Es weihnachtet sehr

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… zumindest, wenn man sich am Kalender und all den Weihnachtsdekorationen orientiert. Selbst die Natur scheint in gewisser Hinsicht mit dem alljährlichen Wettrüsten mitzumachen.

Bei näherem Hinsehen kommen einem aber doch gewisse Zweifel ob all der Richtigkeit des Tuns. Und wenn man bedenkt, dass dieses Bild vor zwei Tagen bei 12 Grad Plustemperaturen aufgenommen wurde – äääähm – was genau schreiben wir für ein Datum?

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Znacht mit zwei Barberas

“Da muesch es Fotti mache und in Blog stelle. Läck, das gseht so guet us!” Der liebe Bergler zeigte sich wahrlich euphorisch über unser bevorstehendes Nachtessen.

Gesagt, getan. Bittesehr:

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Was auf dem Bild (zugegeben nicht wahnsinnig professionellen Bild) nicht erkenntbar ist… vor lauter fotografieren, drapieren und Kerze anzünden zwecks Stimmung, wäre unser Festmahl beinahe kalt geworden. Aber nur beinahe. Profis wie wir richten selbstverständlich auf vorgewärmten Tellern an.

Dem Genuss der über Nacht in Barbera eingelegten und fast zwei Stunden lang geschmorten Lammhaxe stand nichts mehr im Weg. Himmlisch war nicht nur sie, sondern auch das edle Tröpfchen im Glas. Zum Wohl und en Guete!

Unendlich lange haltbar

Ich war mal wieder die Erste und vermutlich Einzige, der es auffiel. Solche Sachen entgehen mir halt nicht.

Die meisten der Wandergruppe kauften wie ich auch so ein Plastik-Trückli. Gefüllt mit saumässig guten Mandel-Guezli. Gemäss unserer Reiseleiterin “die Besten von ganz La Gomera”. Nun, an diese Superlative hatten wir uns allmählich gewöhnt und nahmen sie nicht mehr ganz so ernst.

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Was jedoch ganz sicher ist, es sind die am längsten haltbaren Guezli von ganz La Gomera. Um genau zu sein sind sie sogar ewig haltbar. Ich wüsste jedenfalls nicht, wann der 30. Februar kommen sollte.

Dazu eine ganz ähnliche, wenn auch weniger harmlose Geschichte.

Die Ohneschneeschuh-Wanderung

Die Schwägalp liegt um diese Jahreszeit selbst gegen 10.30 Uhr im Schatten.

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Da hilft nur eines: Losmarschieren, der Sonne entgegen.

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Der Weg ist schon angetrampelt. Von Wanderern wie wir, aber auch von zwei Schneeschuh-Läufern.

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Im Tal schlottert man unter der Nebeldecke und wir können uns eine Tenue-Erleichterung erlauben. Handschuhe, Mütze, Jacke,  alles wird im Rucksack verstaut.

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Um ein Haar wäre mir dieses Kunstwerk der Natur plattgewalzt worden.

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An Schnee und blauem Himmel werde ich mich nie sattsehen können, aber der erste Schneekontakt des Winters hat immer wieder etwas Magisches an sich.

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Es liegt mehr Schnee als erwartet. Schneeschuhe hätten gute Dienste erwiesen.

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Kein Wölklein trübt die Sicht vom Hinderfallenchopf aus.

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Über dem Toggenburg liegt leichter Dunst, der langsam etwas ansteigt.

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Wir verbleiben bis zum Schluss in der Sonne

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und können von der Postauto-Haltestelle aus einen letzten Blick zum Alpstein werfen. Leider ist das anvisierte Restaurant vorübergehend geschlossen, sodass der ersehnte Kafi vertagt werden muss.

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Danke an Beat für die Idee und Durchführung dieser als Winterwanderung gedachten Tour. Wie erwähnt, Schneeschuhe hätten gute Dienste geleistet. Stattdessen stapften wir durch den Schnee, was mitunter etwas anstrengend wurde. Aber me isch ja fit!

Mehr Infos und Fotos zur Tour gibt es HIER.

Karte

Neulich im Fitness-Center

Da lag etwas. Es gehörte nicht dorthin. Von weiblicher Neugierde getrieben schaute ich genauer hin. Ach so, ein Akku am Strom. Hmmm.

Nun ist es ja ein Widerspruch in sich, wenn man mit dem E-Bike ins Fitness-Center fährt. Allerdings dürfte ich dann dort gar nie mehr hin, fahre ich doch meist mit dem Auto oder mit ÖV. Bestimmt jedoch nicht aus eigener Kraft.

Na jedenfalls fand und finde ich es ziemlich dreist, wenn man die (Haartrockner-)Steckdose missbraucht, um daheim Strom zu sparen. Es kann mir niemand weis machen, dass die Betroffene gerade noch mit dem letzten Hauch Strom das Fitness-Center erreichen konnte. Und rein zufällig das Ladekabel dabei hatte .

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Wo ist die Ferienlaune hin?

Ich habe heute zum Kaffee das Edelweiss Biberli vertilgt, das auf dem Heimflug verteilt wurde.

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Mag sein, dass es die meisten Passagiere auf 11’000 Metern Höhe gegessen haben. Ich habe es als nette Geste entgegengenommen und in den Rucksack gesteckt.

Beim Kauen musste ich feststellen, dass der Ferieneffekt bereits verpufft ist.

Wen wundert’s beim gegenwärtigen Huddelwetter!


Wandern mit den Kanarienvögeln

Wie angedeutet war ich (einmal mehr) eine gute Woche auf Wanderschaft. Diesmal in weiter Ferne, auf La Gomera.

Die zweitkleinste der kanarischen Insel würde locker auf einer Landeskarte 1:50’000 Platz finden. Wäre sie von unserer Landestopografie vermessen worden, sähe man entsprechend gut, dass sie aus über 50 Schluchten (“Barrancos”) besteht, die sternförmig von der Mitte aus gen Meer ziehen. Nur im Zentrum ist La Gomera grün, weil dort die Passatwolken für Feuchtigkeit sorgen. Sehr anschaulich wird dies anhand dieses Reliefs. Die roten Striche stehen für die wenigen, dafür umso kurvenreicheren Strassen, die immer übers Zentrum führen. Entsprechend sassen wir jeden Tag für eine Stunde oder auch mehr im Bus (pro Weg!), was mitunter etwas mühsam wurde, sich aber nicht vermeiden lässt, will man die Insel erkunden.

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Auf sechs offiziellen und einer inoffiziellen Wanderung führte uns unsere Reiseleiterin durch die schönsten Gegenden der Insel.

Hier ein Querschnitt aus mehreren hundert Fotos:

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Letztes Jahr war ich auf La Palma, das grösser und grüner als La Gomera ist. Es wäre falsch, die beiden Inseln gegeneinander in die Waagschale werfen zu wollen. Jede hat ihren besonderen Reiz.

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Bye-bye, La Gomera! Es hat mir gefallen, dich zu erwandern, aber mich wirst du wahrscheinlich nicht mehr sehen. Es gibt auf dieser Welt noch zu viel zu entdecken.

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