Bretonische Souvenirs

Ihre Tochter sei für einen dreiwöchigen Sprachaufenthalt in der Bretagne, erzählte mir die Kollegin, mit der ich kürzlich einen Ausflug machte. Sie komme morgen nach Hause.

Einen halben Tag später die Hiobsbotschaft aus dem Nordwesten Frankreichs: Die Sechzehnjährige hat Läuse, vermutlich übertragen von den Kindern der Gastfamilie.

Sofort und ziemlich synchron begannen meine Kollegin und ich, uns am Kopf zu kratzen. Und ebenso synchron brachen wir in schallendes Gelächter aus.

Ein Smartphone mag ja über viele Funktionen verfügen, die mir unbekannt sind. Aber Läuse kann auch dieses Allerweltsding nicht übertragen.

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Freiwillige Säufer gesucht

Im Frauengrüppchen, mit dem ich einmal pro Monat auf Wanderschaft gehe, hat es sich eingebürgert, auf der Heimfahrt im Zug ein Schnäpsli zu trinken. Nichts Starkes, eher ein klassisches Wiiberschnäpsli der klebrig-süssen Sorte. Verantwortlich für die Mitnahme des Gesöffs zeichnet jeweils die Organisatorin der Wanderung, das Schnapsgläsli zaubert jede Einzelne aus dem Rucksack.

Da ich früher oder später auch wieder mal an der Reihe sein werde, schaute ich mich vor geraumer Zeit anlässlich der Wanderwoche in den Abruzzen nach einem Schnäpsli um, das es bei uns nicht gibt. Meine Wahl fiel auf diese Flasche.

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Da es nicht die Idee ist, dass man am Tag X eine grosse, unverschlossene Flasche durch die Gegend schleppt, schenkte ich mir daheim kürzlich mal ein Gläschen ein. Schliesslich wollte ich wissen, was ich da meinen Kolleginnen in absehbarer Zeit zumuten werde. Und das Gesöff würde ich für die Wanderung ohnehin in eine kleinere Flasche umleeren.

Die  Zutaten liessen durchaus ein potentielles Wiiber-Schnäpsli erahnen: Süssholz, Zucker, Alkohol; daraus resultierend 21 Alkohol-Prozente. Farbe wie Konsistenz liessen zunächst auf reines Erdöl schliessen. Der eine und einzige Schluck, den ich mir genehmigte, überzeugte mich in Sekundenbruchteilen davon, dass dieses Gesöff für die besagte Runde absolut unzumutbar ist. Um nicht zu sagen: Erdöl hätte vermutlich besser geschmeckt. Und letztlich will ich nicht, dass wegen dem Schnäpsli auf meiner darauffolgenden Wanderung plötzlich alle Frauen auf gar seltsame Weise etwas anderes vorhaben!

Ohne Zweifel, würde sich nicht innert nützlicher Frist jemand für dieses Erdöl opfern, es würde in meinem Schrank bis zum Sanktnimmerleinstag ein höchst langweiliges Dasein fristen.

Mittlerweile hat sich ein dankbares Opfer gefunden, das diesen nach übelstem Bärendreck* schmeckenden Likör für trinkbar befunden hat. Dem Vernehmen nach muss er jedoch jedes Mal, wenn er dieses Gesöff zum probieren auftischt, alle anderen Gläser auch leertrinken.

Hauptsache das Erdöl steht nicht mehr bei mir rum!

*Bärendreck (Lakritze) habe ich grundsätzlich gern. Aber auf dem Weg in die Flasche muss etwas passiert sein, mit dem man als normaler Bürger nicht rechnen kann. 

Spätzünder

Das habe ich noch nie erlebt! In all den Jahren, und das dürften mittlerweile an die 15 sein, konnte sich mein schöner grosser Kaktus noch nie aufraffen, im Herbst erneut zu blühen.

Da es nun nicht mehr so warm ist und höchstens noch eine Stunde Sonnenlicht die Pflanze erreicht, dauerte es mehrere Wochen, bis sich aus den Knospen die prächtigen Blüten entwickelten. Ich bin gespannt, ob noch alle aufgehen.

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Wie jeweils im Mai sondert die Pflanze eine klebrig-süsse Flüssigkeit ab, die auf den Boden tropft. Das Tröpfchen ist unterhalb des Blütenstempels auszumachen. Anders als im Frühling sind jetzt keine Ameisen mehr zur Stelle, um sich daran gütlich zu tun.

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Frau Flohnmobil ist entzückt!

Hotel ohne Alles

Ich hatte angekündigt, dass mir die dritte und letzte Übernachtung im Rahmen der viertägigen Wanderung im Wallis einen eigenen Blog-Beitrag Wert sei. Während ich dazu noch etwas ausholen muss, mögen zarte Gemüter ihrer geistigen Gesundheit wegen vielleicht eher nicht weiterlesen.

Ich hatte im Vorfeld mehrere Mails in dieses Hotel verschickt. Das Erste, um grundsätzlich abzuklären, ob am besagten Tag bis zu acht Personen beherbergt werden könnten. Das Zweite um zu melden, ich würde bis zu einem bestimmten Tag Bescheid geben, wie viele Personen wir tatsächlich seien. Auf mein drittes Mail, wir seien nur zu zweit, erhielt ich keine Antwort mehr. Ich machte mir aber keine grossen Sorgen, denn es war ja ausserhalb der Hochsaison.

Als sich unsere Gruppe für die letzten zwei Etappen um hundert Prozent vergrösserte, versicherte ich mich kurz im Internet, dass das Hotel noch über freie Zimmer verfügte. Als wir an unserem Etappenort ankamen, orteten wir das Hotel ziemlich schnell. Es war gegen 16.00 Uhr, eitel Sonnenschein über Vercorin. Etwas stutzig machte uns die halbwegs daniederliegende Tafel am Zugang zum Hotel.

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Tapfer schritten wir weiter. Von der Terrasse aus konnten wir beobachten, wie im Carnozet eine angeregte Lismi-Runde mit älteren Damen im Gang war. Immerhin ein Lebenszeichen! Am Empfang erschien kurz nach Betätigen der Glocke eine junge Dame. Ich erklärte ihr, wir seien nicht wie angemeldet zu zweit, sondern zu viert. Und wir wünschten wenn immer möglich Doppelzimmer mit zwei separaten Betten. Keiner von uns war erpicht darauf, vier Quadratmeter Bettdecke mit dem Bettnachbarn zu teilen.

Das alles schien sich problemlos bewerkstelligen zu lassen. Die Rezeptionistin  und Mädchen für alles, wie sich später herausstellen sollte, zeigte uns Zimmer. Das Erste war noch nicht gemacht, die nächsten Zwei entsprachen unseren Vorstellungen. Die Frage, ob wir auch hier essen würden, bejahten wir.

Wir deponierten unsere Rucksäcke im Zimmer und begaben uns zurück auf die aussichtsreiche Terrasse, um unseren Durst zu löschen. Derweil ging ich zurück an die Rezeption um zu fragen, ob man noch eine ID bräuchte, eine Unterschrift vielleicht. Und das Schicksal nahm seinen Lauf.

Mademoiselle beeilte sich, mir zwei Anmeldezettel hin zu schieben. Dumm nur, dass da statt meinem Namen ein anderer stand. Ich machte auf diesen Umstand aufmerksam. Meine Reservation gab es ganz offensichtlich nicht! Nun, damit konnten wir leben, wir hatten ein Bett. Der dicke Hund folgte erst noch. Mademoiselle eröffnete mir – alles im mir verhassten Französisch, wohlgemerkt – dass wir das Frühstück in einem anderen Hotel einnehmen müssten. Ich war dermassen paff, dass ich das erst mal verdauen musste und gar nicht nach dem Grund fragte. Sie schrieb mir die Adresse auf, fand aber keinen Ortsplan auf dem sie mir hätte zeigen können, wo das sei. “Seulement cinq minutes en voitures”, versicherte sie mir. Dass wir zu Fuss unterwegs waren, musste ihr trotz unserer Wanderausrüstung entgangen sein. Es seien aber auch zu Fuss nur fünf Minuten.

Meine drei Wanderfreunde zeigten sich so erstaunt wie ich. Da das Frühstückshotel in genau der entgegengesetzten Richtung unserer morgigen Wanderung lag, entschieden wir uns, im Ort eine Bäckerei mit Café oder dergleichen zu rekognoszieren, wo wir uns morgen stärken konnten.

Das gelang uns nicht ganz auf Anhieb, da mittlerweile das Informationsbüro geschlossen war. Wir mussten einen derart hilflosen Eindruck hinterlassen haben, dass man uns freundlicherweise doch noch aufmachte. So wurden wir nach einigen Umwegen im Hotel Victoria vorstellig, wo man unserem Anliegen grösstes Verständnis entgegenbrachte.  Wir bummelten anschliessend noch etwas durch den Ort, dem ich nur zögerlich gewisse Sympathien entgegenzubringen vermochte, genehmigten uns einen Apéro und gingen zurück ins Hotel, um zu duschen.

Dumm nur, dass meine Haare bereits klatschnass waren, bis ich feststellte, dass der Fön im Bad nicht funktionierte. Einmal mehr fand ich mich an der Rezeption ein. Nach anfänglichem Schulterzucken und der Erklärung, sie arbeite sonst gar nicht hier (aha!!!) fragte mich Mademoiselle, ob es mir etwas ausmachen würde, in einem anderen Zimmer meine Haare zu trocknen. Auch diese Hürde war überwunden.

Frisch gespült und fein duftend fanden wir uns alle Vier gegen 19.00 Uhr im Speisesaal ein. Kurioserweise war dort die Hälfte der Tische fürs Frühstück gedeckt. Wir suchten uns im ungeheizten, nicht sehr einladend wirkenden Raum einen Tisch aus, an dem uns die Fenster einigermassen dicht schienen. Mademoiselle erschien mit der Speisekarte. Diese war so dürftig, dass wir uns – und diesmal ohne es ironisch zu meinen – unserer Gesundheit zu Liebe entschieden, die Küche lieber nicht auszuprobieren. Nebst uns war nur noch ein einziges Paar im Raum, das Raclette bestellen wollte. Leider seien die Kartoffeln ausgegangen, eröffnete ihnen Mademoiselle nicht ohne Bedauern. Die Zwei taten uns richtig Leid, so alleine dinieren zu müssen, denn sie wirkten nicht so mobil und fit, dass sie noch auf die Idee hätten kommen können, das Restaurant zu wechseln.

Wir Vier jedoch marschierten schnurstracks ins Hotel Victoria, wo man uns bereits kannte, einen netten Tisch zuwies und wir Nudeln an Lachssauce bzw. Tomatenfondue bestellten, assen und für sehr gut befanden. Immer wieder drehte sich unser Gespräch um das andere Hotel. Ob wir wohl die letzten Gäste vor dem Abbruch waren? Oder zumindest vor dem Saisonende? Weder noch, das Hotel ist auch heute noch im Internet, beispielsweise auf booking.com.

Nach einem guten Znacht, einer ruhigen Nacht und einem letzten Blick zurück ins Zimmer, ob wir auch nichts vergessen hätten, deponierten wir unsere Schlüssel an der verwaisten Rezeption. Symptomatisch für die ganze Einrichtung hing der eine Schlüssel nur an einem dürren Schnürchen. Wir staunten nicht schlecht, als vor der Hoteltüre ein Papiersack mit frischem Brot stand.

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Kurz vor 8.00 Uhr kehrten wir diesem seltsamen Etablissement den Rücken zu und futterten uns am kleinen aber feinen Frühstücksbuffet im Hotel Victoria die nötigen Kalorien für den bevorstehenden Wandertag an. Sollte ich mich jemals wieder nach Vercorin verirren, würde ich dieses Hotel ohne jegliche Umwege ansteuern.

Romantisches Duschen

Ich komme heim vom Wandern, entledige mich meiner Schuhe, stelle den Rucksack ab, freue mich auf eine Dusche und etwas zu essen.

Gerade habe ich eine Kontaktlinse raus genommen – bin also quasi einäugig – flackert kurz das Licht, dann wird es stockfinster in meinem Bad. Ein Blick in den Sicherungskasten; dort ist alles okay. Ein Blick nach draussen – immer noch einäugig – das ganze Quartier im Dunkeln. Sieht verdächtig nach Stromausfall aus.

Ich gehe davon aus, dass der Strom bald wieder fliessen wird, hole Kerzen und stehe unter die Dusche. Erfrischt und vor Sauberkeit (die ich nur erahnen kann) strotzend, gehe ich das Projekt Abendessen an.

Aus dem Keller hole ich den Gaskocher, der uns seinerzeit im Wohnmobil wertvolle Dienste leistete. Damit will ich mir mein Nachtessen zubereiten. Diesen Camping Kocher in Betrieb nehmen war immer Sache meines Mannes. Das rächt sich nun bitterböse; ich bringe den Kocher nicht an. Ich werde mich wohl mal bei Tageslicht um dieses Projekt kümmern müssen. Fürs nächste Mal.

Also kalte Küche. Es gibt Tomatensalat zum Znacht und den Rest Brot, den ich drei Tage mit mir rum trug.

In der Zwischenzeit erreichen mich auf dem Handy Mitteilungen, dass es auch zwei Dörfer weiter stockfinster ist.

Bereits sind 1.5 Stunden vergangen. Ich beginne, diesen Blogbeitrag auf dem Handy zu tippen. Noch ist der Akku zu 60 % voll. Was hätte ich sonst tun sollen…? Lesen bei Kerzenlicht? Frühzeitig zu Bett gehen?

Ich überlege mir bereits, dass ich morgen mit dem Zug fahren werde und schlimmstenfalls mein Handy dort laden könnte, da geht das Licht wieder an.

Nun kann ich doch noch gesittet meinen Rucksack ausräumen und komme heute Abend noch zu einem anständigen Kaffee.

Putzig

Das Gerücht hält sich hartnäckig. Und an jedem Gerücht ist bekanntlich etwas Wahres dran. Also bin ich geneigt zu glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die gerne

! ! ! P U T Z E N ! ! !

Eine beängstigende Vorstellung. Kann mir garantiert nicht passieren! Ich mag es zwar sauber in meiner Wohnung, aber dennoch nicht klinisch rein. Und ich renne nicht jedem Stäubchen hinterher; Dreck wird grundsätzlich im Kollektiv eingesammelt.

Daraus ergibt sich folgende, für Putzteufelchen nicht nachvollziehbare These: Eine fünfstündige Wanderung strengt mich weitaus weniger an, als zwei Stunden lang mit Putzlappen, Staubsauger und Strupper bewaffnet in meiner Wohnung zu wirken.

Deshalb bin ich heute zwecks Erholung auch nicht zu Hause anzutreffen.

Fan von Fantasie

Ich weiss, ich bin manchmal mit etwas zu viel Fantasie gesegnet. Bei Wanderungen entdecke ich auf Schritt und Tritt Figuren. Meine Fantasie lässt mir dabei freien Lauf. Mal ist es der Osterhase, mal Elvis (wie hier), dann wieder ein Frosch oder sonst ein Getier.

Mit meinem Abruzzen-Bären habe ich offenbar den Bogen eurer Fantasie etwas überspannt. Zugegeben, als ich den Bären zum ersten Mal sah, dachte ich auch eher, ich hätte es mit einer Wildsau zu tun. Ich liess mich dann aber vom Rest der Gruppe überzeugen, es handle sich hier um einen Bären…

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den euch aufzubinden ganz gewiss nicht meine Absicht war. 

Versteinert

In den Abruzzen, wo ich jüngst eine Woche wandernd Ferien machte, soll es rund hundert Braunbären geben. Ursus arctos marsicanus, um genau zu sein.

Dass man Meister Petz zu Gesicht bekommt, dürfte wohl eher selten sein.

Aber ! hallo !  ich habe ihn gesehen. Leibhaftig. Etwas statisch vielleicht. Aber ohne Zweifel ein Bär.

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Ihr erkennt ihn auch auf dem Bild, oder?

Mit vielen guten Ideen bewaffnet

Zügig schritt ich dem Weg entlang. Mein Ziel war klar, und ich steuerte ohne Umweg darauf zu. Meine Hand glitt in die rechte Hosentasche. Beruhigend. Es war noch da, mein Taschenmesser. Ich würde notfalls von ihm Gebrauch machen. Ohne jegliche Skrupel.

Zunächst schien alles wie immer zu sein. Doch dann traf ich auf die Spuren eines Gemetzels. Ich war also nicht die Erste. Doch wie lange mochte es her sein? Ein paar Tage, eine ganze Woche vielleicht.

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Ich liess mich nicht einschüchtern, schritt weiter. Und sank entmutigt zu Boden, um diesen ungeniessbaren Anblick zu fotografieren.

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Für einen Lichtblick sorgte ein paar Baumstümpfe später dieses Ensemble.

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Und als ich schon resigniert seufzen wollte, dass heute wohl Hopfen und Malz verloren sei, sah ich ihn.

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Er trat unverzüglich in Kontakt mit meinem Sackmesser. Leider sollte sich herausstellen, dass er nicht nur weit und breit der Einzige seiner Art war, sondern bereits zahlreiche Untermieter hatte.

So blieb mir nichts anderes übrig, als heute Morgen unverrichteter Dinge den Wald wieder zu verlassen. Die grosse Steinpilz-Schwemme, wie sie vor zwei Wochen geherrscht hatte, wird wohl kein zweites Mal kommen diesen Herbst. Ein Bisschen mehr Pilze hätte ich trotzdem erwartet. Wenn aber, wie in den vergangenen Tagen, von sämtlichen Medien berichtet wird, wie viele Pilze, namentlich Steinpilze, derzeit aus dem Boden schiessen, muss ich mich eigentlich nicht wundern, dass seit meinem letzten Besuch gründlich abgeräumt wurde.

An-Zug-liches

Ich bin in der Regel mehrmals pro Woche mit dem Zug unterwegs. Da ergibt es sich hin und wieder, dass man – gewollt oder ungewollt – der heimischen Transportunternehmung untreu wird. In fremdem Rollmaterial zu reisen birgt ab und an mal eine Überraschung. Experten werden anhand des Begriffs „Rollmaterial“ sofort erkennen, dass Frau Flohnmobil über gewisses Insider-Wissen verfügt. Für Alle, denen das nicht aufgefallen ist: kein Weltuntergang!

Diese neuste Überraschung ereilte mich, als ich dem Ort entgegen eilte, wo auch der Kaiser von China zu Fuss hingeht. Mein Erstaunen war einigermassen gross, als ich sah, dass es in französischen Zügen getrennte Toiletten gibt. Ausgerechnet in dem Land, wo ich schon mehrmals auf Mini-Klos war, bei denen man als Frau am offenen Pissoir vorbeigehen musste, um auf den Topf zu können, den wiederum sich Männlein und Weiblein teilten!

Um sich über diesen Umstand wundern zu dürfen, muss man wahrlich nicht 19 Jahre mit einem Eisenbahner verheiratet gewesen sein.