Wenn der Zucker zuckt

Ohne Zucker geht gar nichts. Es gäbe weder Kuchen noch Ketchup (obschon ich auf Letzteres problemlos verzichten könnte). Manchmal staunt man, wo und vor allem wie viel Zucker in den Lebensmitteln ist. Aber was wäre unsere gute Schweizer Schoggi ohne Zucker?

Zucker kennt auf diesem Planeten verschiedene Daseinsformen. Ganz konventionell in Ein-Kilo-Säcken. In den Varianten weiss, braun, Bio, gemahlen, pulverisiert. Oder gestampft. Ich kann mich zwar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Würfelzucker gesehen habe. Und in allen möglichen Formen mehr oder weniger adrett in Beutelchen verpackt. Nett portioniert, mit keiner anderen Bestimmung, als im Kaffee zu landen.

Es gibt Leute, die sammeln Zuckerbeutelchen. Mir ist dieses Los verwehrt, schmeisse ich doch auswärts etwas Zucker in meinen Kaffee. Das Beutelchen kann noch so originell bedruckt oder in einer fantasievollen Form daherkommen, es wird nie den Weg vom Café zu mir nach Hause finden.

Anders bei den Kafirähmli. Es gab mal eine Zeit, da sammelte ich diese bunt bedruckten Deckelchen. Und dies, obschon ich seit Jahrzehnten meinen Kaffee schwarz trinke. Man begeht ja so manche Dummheit in seinem Leben. Noch immer staune ich ab der Vielfalt der Kaffeerahm-Deckelchen und darüber, dass sich die Hersteller auch nach mehreren Jahrzehnten immer noch mehrmals pro Jahr Neues einfallen lassen.

Ich könnte mein Haushalts-Budget massiv aufpeppen, indem ich jeweils das Kafirähmli, das ich nie brauche, mit heim nehme. Seit mir mal so eines in der Handtasche ausgelaufen ist, bin ich von dieser Idee nicht mehr zu begeistern. Vielleicht sollte ich damit beginnen, Kafilöffeli zu sammeln. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sauber, pflegeleicht, kein Verfalldatum und auch sonst sehr robust.

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Rüebli–völlig neu interpretiert

Unter der Rubrik “Neu in der Migros” entdeckte ich diese Woche Folgendes:

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Liebe Chüngelipuure und sonstige Tierfreunde!

Falls es euch entgangen sein sollte: Es gibt Karotten auch als Karotten. Unverarbeitet und im Gemüseregal. Euer Liebling würde sich sicher genauso über ein frisches Rüebli freuen wie euer Portemonnaie. Denn für dieses Geld kauft ihr glatt ein ganzes Kilo Rüebli.

Wellness fürs Rindvieh

Als ob wir nicht schon genügend Labels für Milch hätten, wird nun in diesem Land im September noch “grüne Milch” eingeführt. Damit die Milch so deklariert werden darf, braucht es einige Voraussetzungen, wie ich in diesem Artikel von 20 Minuten gelesen habe.

Unter anderem – ich zitiere – müssen Kühe an einem der beiden Tierwohlprogramme des Bundes teilnehmen.

Und wenn eine Kuh nicht will?

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Mein neuer Mitbewohner

Keine Frage, es war Liebe auf den ersten Blick, und es dauerte nicht lange, da zog er bei mir ein.

Trotzdem kühlte sich unser Verhältnis relativ schnell ab.

In Nachhinein gesehen ist das ist wohl für alle Beteiligten das Beste so.

Schlimm genug, dass mein Kühlschrank mitten im heissesten Sommer den Geist aufgab!

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Salat, der abwechslungsweise mal gefroren und dann wieder auf 15 Grad erwärmt wird, sollte nun wieder für einige Jahre der Vergangenheit angehören.

Das Wort zum Wochenende

“Zum Glück hat es im Glatt am Samstag so viele Leute.” Nach einem ausgiebigen und durchwegs ungewohnten Shopping-Tag im grössten Einkaufszentrum des Landes, der unsere Nerven ziemlich strapaziert hat, schaue ich ihn verwundert an, meinen lieben Bergler. Seinen Humor habe ich vom ersten Tag an gemocht. Und drum weiss ich auch, dass noch irgend etwas nachkommen muss.

Die Pointe lässt nicht lange auf sich warten. “Stell dir vor, die wären Alle am Wandern.” Hat was.

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Zum Tag der ….

Es gibt mittlerweile gefühlt für Alle und Alles einen Tag. Tag der Milch. Der Haustiere. Des Buches. Der eingewachsenen Zehennägel. Der Armleuchter.

Um ein Haar hätte ich verpasst, dass heute Tag der Menstruation ist. Da hätte ich tatsächlich viel verpasst…!

Jetzt fehlt noch ein passendes Bild….

… hmm …

nehmen wir etwas Unverfängliches.

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Wasser sparen

Ich habe mir einen neuen Deo gekauft. Ein super Ding! Glaubt man der Aufschrift, hält dessen Wirkung 72 Stunden an. Das bedeutet also, dass ich ab sofort enorm viel Wasser sparen werde, weil ich nur noch jeden dritten Tag duschen muss.

Ich mache zur Zeit gerade einen Feldversuch. Mal schauen, wie viele Freunde ich in drei Tagen noch habe.

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