Wandern mit den Kanarienvögeln

Wie angedeutet war ich (einmal mehr) eine gute Woche auf Wanderschaft. Diesmal in weiter Ferne, auf La Gomera.

Die zweitkleinste der kanarischen Insel würde locker auf einer Landeskarte 1:50’000 Platz finden. Wäre sie von unserer Landestopografie vermessen worden, sähe man entsprechend gut, dass sie aus über 50 Schluchten (“Barrancos”) besteht, die sternförmig von der Mitte aus gen Meer ziehen. Nur im Zentrum ist La Gomera grün, weil dort die Passatwolken für Feuchtigkeit sorgen. Sehr anschaulich wird dies anhand dieses Reliefs. Die roten Striche stehen für die wenigen, dafür umso kurvenreicheren Strassen, die immer übers Zentrum führen. Entsprechend sassen wir jeden Tag für eine Stunde oder auch mehr im Bus (pro Weg!), was mitunter etwas mühsam wurde, sich aber nicht vermeiden lässt, will man die Insel erkunden.

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Auf sechs offiziellen und einer inoffiziellen Wanderung führte uns unsere Reiseleiterin durch die schönsten Gegenden der Insel.

Hier ein Querschnitt aus mehreren hundert Fotos:

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Letztes Jahr war ich auf La Palma, das grösser und grüner als La Gomera ist. Es wäre falsch, die beiden Inseln gegeneinander in die Waagschale werfen zu wollen. Jede hat ihren besonderen Reiz.

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Bye-bye, La Gomera! Es hat mir gefallen, dich zu erwandern, aber mich wirst du wahrscheinlich nicht mehr sehen. Es gibt auf dieser Welt noch zu viel zu entdecken.

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Marmor, Stein und Eisen bricht…

Ich wusste nicht, dass im Vinschgau Marmor abgebaut wird. Marmor brachte ich bis anhin immer mit Carrara in Verbindung. Dabei rühmen sich die Laaser doch, den weissesten Marmor zu haben.

Tatsache ist, dass einem in Laas Marmor buchstäblich auf Schritt und Tritt begegnet, glitzern einem doch selbst die Trottoirs und Bahnsteige weiss entgegen.

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Wir haben eine ganztägige Führung auf dem Spuren des Laaser Marmors gemacht. Beeindruckend ist insbesondere, dass der Marmor 700 m über der Talsohle abgebaut und in nicht mehr ganz zeitgenössischen Transportanlagen zu Tale gebracht wird.

Dem Besucher fällt dieser Schräglift mit einer Spurbreite von 2,55 Metern auf. Damit überwinden die bis 13 Tonnen schweren Klötze einen Grossteil der Höhendifferenz.

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Oberhalb und unterhalb dieser Bahn werden die weissen Schröppen mit einem museumsreifen Bähnli transportiert.

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Auf unserer Besichtigungs-Tour können wir einen Blick ins Maschinenhaus aus den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts erhaschen.

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Dann geht der Marsch los Richtung Marmorbruch.

Wo kann man sich schon den Luxus von Marmor-Schotter leisten?

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Der Weisswand-Bruch kommt in Sicht. Was aus der Ferne aussieht wie Altschnee

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ist in Tat und Wahrheit Marmor-Gestein.

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Über zahlreiche Stufen (links der steilen Treppe das Rohr mit dem Schutt, rechts Strom und Wasser) erreichen wir einen alten, nicht mehr benutzten Stollen.

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An dessen Ende steht die alte Seilbahn, die bis 2010 die Marmorklötze quer übers Tal transportiert hat.

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Der Zugang zum Marmorbruch, in dem das Gestein unter Tage abgebaut wird, ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Wir dürfen nur einen Blick von aussen erhaschen.

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Anschliessend folgt der ziemlich anspruchsvolle Abstieg ins Tal. Ich hätte nicht mit denjenigen Teilnehmern in unserer Gruppe tauschen wollen, die lediglich in Turnschuhen unterwegs waren.

Der Abschluss der zwar interessanten, aber etwas langatmigen, ganztägigen Tour führt durch den Skulpturenpark. Diese ca. 50 cm grosse Figur hätte ich am liebsten mitgenommen. Aber wohin damit?

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Einen kurzen Blick über das Innenleben des Marmorbruchs kann man HIER erhaschen.

Und wer sich für den aufwändigen Transport der Klötze interessiert, schaue sich bitte DIESES VIDEO an.

Der Blick zurück nach Montenegro

Es dürfte in der Zwischenzeit durchgesickert sein, dass sich Frau Flohnmobil in der vergangenen Woche einer Wandergruppe angeschlossen hat, die in Montenegro unterwegs war.

Wo liegt dieser kleine Staat überhaupt? Als Bewohnerin eines kleinen Landes steht es mir zu, Montenegro als “klein” zu bezeichnen, ist es doch keine 14’000 km2 gross. Montenegro liegt auf dem Balkan und grenzt südlich an Kroatien an. Das Land ist bergig und in weiten Teilen unwirtlich. Ich habe schon lange nicht mehr derart viele verlassene Häuser angetroffen.

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Wanderwege finden sich einige, jedoch ist deren Dichte in keinster Weise vergleichbar mit dem Wanderweg-Netz bei uns.

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Da wir mit einem einheimischen Führer unterwegs waren, brauchten wir uns weder um die unverständliche Sprache noch um die Wegfindung zu kümmern. Auch dem Schwingen mit einer Art Machete konnten wir nur zusehen, wenn es darum ging, den Weg zu roden.

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Begeisternd war die Blumen-Pracht. Derart viele Orchideen und andere bei uns äusserst seltene Blumen säumten den Weg, dass wir schon ab dem zweiten Tag nicht mehr bei jedem Pflänzchen stehen blieben.

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Die Wanderungen waren so gewählt, dass die Aussicht mit jedem Tag spektakulärer wurde.

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Schon der Anblick des riesigen, flachen Skadar-Sees haute einem beinahe aus den Socken.

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Ganz zu schweigen vom Panorama, das sich uns bot, als wir im Bereich der Küste wanderten.

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Es gäbe noch viel über Montenegro zu erzählen. Jedoch will ich hier keinem Reiseführer Konkurrenz machen. Geht selber hin und probiert es aus! Es gibt zahlreiche kommerzielle Anbieter (auf Anfrage gebe ich gerne bekannt, mit wem ich unterwegs war). Macht euch einfach keine zu euphorischen Vorstellungen in Bezug auf Essen und Unterkunft.

Nicht mehr fremdbestimmt

Eine Woche hat gereicht, war genau richtig. Ich hätte nicht länger gewollt.

Sie war toll, diese Wanderwoche auf La Palma. Organisiert von Imbach Reisen, wurden wir von unserer kundigen, mit allen erforderlichen Wässerchen gewaschenen Reiseleiterin an verborgene landschaftliche Perlen herangeführt, in die einheimische Küche eingeweiht, über das Entstehen der Kanarischen Inseln, deren Besiedlung, Eroberung, wirtschaftliche Bedeutung aufgeklärt.

Eine geballte Ladung an Informationen kam jeden Tag auf uns zu, sei es während der Fahrt im Bus oder unterwegs auf den Wanderungen. Das kann man beim besten Willen nicht alles behalten!

Auch wenn täglich nur etwa drei bis vier Stunden gewandert wurde, die Tage waren voll, manchmal fast übervoll. Einerseits bedurfte es täglich einer Anfahrt von vierzig Minuten bis zu eineinhalb Stunden. Andererseits wurden wir fast jeden Tag in eine kulinarische Spezialität eingeweiht, sei es in Form eines speziellen Getränks (Barraquito hat absolutes Suchtpotential), eines Versüecherlis des auf den Lavafeldern angebauten Malvasias oder gar eines kompletten Mittagessens.

Ich hätte mir manchmal etwas mehr Zeit zur freien Verfügung gewünscht. Mitunter blieb gerade noch eine Stunde zwischen Rückkehr und Nachtessen.

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Das war für mich das dritte Mal, dass ich mit einer organisierten Wandergruppe unterwegs war. Solche Wanderungen sind absolut nicht zu vergleichen mit den (teils mehrtägigen) Wanderungen, die ich selber für unsere Wandergruppe organsiert habe bzw. an denen ich sonst mitmache. Aber eine Gemeinsamkeit, so heterogen die Zusammensetzung der Imbach-Gruppe auch war, war offenkundig, um nicht zu sagen absolut unüberhörbar: Wir hatten es immer lustig. Ein Käferfest jagte das andere. Und so sehr ich mich auch bemühte, ich konnte keinen Walter ausfindig machen.

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Alles Vulkan!

Vulkane und insbesondere das Vulkangestein, das ich in den vergangenen Tagen aus nächster Nähe betrachten konnte, haben viele Gesichter. Beispielsweise dieses:

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Mit etwas Fantasie entdeckt man in den erstarrten Lava-Strömen, in den Kratern und der Caldera hüben wie drüben Gestalten, Tiere, markante Umrisse oder auch einfach nur prächtige Farben oder Gesteinsformationen.

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Der letzte Vulkanausbruch auf La Palma ereignete sich 1971.

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Die meisten obigen Bilder entstanden auf der Ruta de los Volcanes, die wir in zwei Etappen vom Refugio del Pilar nach Faro de Fuencaliente bewandert hatten.

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Dieses hier zeigt die riesige Caldera de Taburiente von La Cumbrecita aus.

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Und hier an einem anderen Tag fotografiert von Pico de la Cruz.

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Wanderferien auf dem Mond

… stelle ich mir in etwa so vor:

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Vielleicht mit dem kleinen Unterschied, dass hier die Sonne scheint, man nicht in einem Neil-Armstrong-Outfit wandern muss, sich ab und zu ein Baum behaupten kann und Anfangs November ideale Wander-Temperaturen herrschen.

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Die Wanderung entlang der zahlreichen Vulkane der Cumbre ist der Hammer!

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Die Mond-Wanderwoche fand auf La Palma/Kanarische Inseln statt.

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Und Frau Flohnmobil musste sich vor lauter Begeisterung farblich bestens kontrastierend ins schwarze Lava-Gestein legen.

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Auf dem grössten Stein Italiens

Eine ganze Woche hatten wir in den Abruzzen verbracht. “Wir”, das sind ein Bergführer und vier Gäste. Was für ein Privileg, diesem hehren Kreise anzugehören!

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Jeden Tag wanderten wir auf einen der umliegenden Gipfel. Jeden Tag eine neue Aussicht (ich deutete das in diesem Beitrag an).

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Der absolute Höhepunkt erfolgte jedoch gestern mit der Besteigung des 2’912 m hohen Corno Grande, dem höchsten Gipfel der Abruzzen.

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In den vergangenen Tagen hatten wir jeweils keine Menschenseele angetroffen. Am Samstag war das ziemlich anders. Am Parkplatz am Ende der Strasse beim Campo Imperatore war um 8.30 Uhr schon Hochbetrieb. Es brauchte keinen Feldstecher, um die Karawanen auszumachen, die bergwärts zogen.

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Der Anfang des rund 2 1/2 stündigen Aufstiegs war noch eher von der harmlosen Sorte. Je näher wir dem felsigen Gipfelaufbau kamen, desto anspruchsvoller wurde das Gelände. Wer etwas damit anzufangen weiss: T4.

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Auf dem Gipfel mussten wir beinahe Platzkarten lösen.

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Der Abstieg erforderte nochmals volle Konzentration, zumal sich noch viele Gipfelstürmer im Aufstieg befanden. Teilweise mit haarsträubendem Schuhwerk!

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Das war der überaus gelungene Abschluss einer überaus gelungenen Wanderwoche. Die sieben Wandertage dürften sich zu über 7’000 Höhenmetern, gut 100 Kilometern und 150’000 Schritten summiert haben.

Frau Flohnmobil wird aus diversen Gründen in den nächsten paar Tagen keine Wanderschuhe schnüren. Überdruss ist keiner davon.

Madeiras letztes Geheimnis

Beim Durchsehen meiner 600 Madeira-Fotos ist mir eines aufgefallen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Um ehrlich zu sein, sah ich schon beim Knipsen vor meinem geistigen Auge den Blog-Beitrag entstehen.

Meine Frage an euch: Was stellen diese Buchsbaum-Skulpturen dar?

Unsere Wandergruppe war sich nicht ganz einig.

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Und um alle Zweifel zu beseitigen, das Ganze noch aus einer anderen Perspektive.

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Also: Was seht ihr da?

Resümierendes Madeira

Tja, Madeira ist Geschichte. Lange drauf gefreut, war die Woche nur allzu schnell vorbei. Eigentlich habe ich alles Wesentliche schon in den vorangegangenen Blog-Beiträgen geschrieben. Drum hier nur noch so etwas wie ein Best-of.

Die schroffen Gebirge:

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Die wahnsinnige Vielfalt an Pflanzen am Wegesrand:

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Die spektakulären Ausblicke:

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Das üppige Pflanzenwachstum in den Gartenanlagen:

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Die feuchten Wanderungen:

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Das Ganze hat einen kleinen Haken. Das Wetter auf Madeira ist etwas launig. Gemäss unserer Leiterin war die Woche punkto Wetter durchschnittlich und eher kühl. So mussten wir am letzten Wandertag auch auf den höchsten Gipfel, den 1’862 m hohen Pico Ruivo, verzichten. Kein Mensch hätte bei so garstigem Wetter wandern wollen! Aber unser Goldschatz hatte noch einen Trumpf im Ärmel und so vermisste niemand den windumtosten, wolkenverhangenen Gipfel.

Ich kann jetzt nicht sagen: “Madeira, ich komme wieder!” Denn dazu gibt es noch zu viele Wander-Destinationen, die mich auch reizen. Aber jeder bergtüchtige Wanderer sollte sich diese gebirgige Insel einmal vornehmen.

Kein Buffet mehr

Früher pflegte ich zu sagen, wenn es von verschiedener Seite hiess: “Was, ihr fahrt schon wieder in die Ferien?!?”, dass wir gar nie Ferien hätten, nur unseren Alltag an einem anderen Ort verbringen würden. Das hatte, grosszügig betrachtet, damals etwas an sich, taten mein Mann und ich doch, wenn wir mit dem Wohnmobil  unterwegs waren, weitgehend das, was wir daheim auch gemacht hätten. Wir gingen wandern, suchten uns mit den Rennvelo geeignete Strecken aus, assen gut, fanden unser Glück in einer Konditorei, schauten abends die Tagesschau und assen so gut wie immer selber gebackenes Brot zum Frühstück.

Aber eben, das war früher. Mittlerweile hat sich mit dem Tod meines Mannes nicht nur mein Alltag geändert, sondern auch das, was man gemeinhin als “Ferien” bezeichnet. Eben erst aus Madaira zurückgekehrt, habe ich erstmals die Vorzüge einer geführten Wanderwoche kennengelernt. Nicht nur, dass einem ständig alle Wege geebnet wurden, einem das Mitdenken (theoretisch!) abgenommen wurde und man sich blindlings auf die sehr kompetente Leiterin verlassen konnte. Nein, da wurde nebst dem Komfort im 5-Sterne-Hotel noch viel mehr geboten. Beispielsweise immer wieder kürzere Besichtigungen entlang der Route. Einmal machten wir einen kurzen Abstecher in eine Zuckerrohr-Mühle.

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Dort wurde zwar, dumm gelaufen, gerade kein Zuckerrohr verarbeitet, doch konnten wir wie angekündigt den besten Zuckerrohr-Melasse-Kuchen der Insel degustieren und selbstverständlich auch kaufen.

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Oder dann dieser spezielle Aperitiv, zu dem wir hingekarrt wurden. Nikita hiess er. Wir wurden aufgefordert zu raten, was drin ist. Auf Ananas (wenn auch nicht in Form von Glacé) kamen wir schnell, dass aber auch noch Bier und Weisswein drin war, erriet niemand.

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Ganz zu schweigen natürlich vom Service, den unser Chauffeur bot. Unsere Wanderungen endeten nie dort, wo sie angefangen hatten. Immer stand Alexandre (stets wie auf dem Bild mit weissem Hemd und Kravatte) bereit, um uns abzuholen. Und am nächsten Morgen war der Boden im Bus wieder vom Dreck unserer Wanderschuhe befreit.

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Auch das touristische Highlight Funchals, eine Fahrt im Korbschlitten, wurde uns geboten.

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An einem Abend brachte Ursula, unsere nimmermüde Leiterin, eine Auswahl an exotischen Früchten mit, die sie im Markt gekauft hatte. So konnten wir allerlei meist Unbekanntes testen.

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Buchstäblich im Vorbeigehen erfuhren wir einiges über Land und Leute. Wenn unsere Leiterin auf unsere Fragen ausnahmsweise mal keine Antwort wusste, hatte sie spätestens beim Nachtessen die richtige Antwort recherchiert und parat.

Dass das alles seinen Preis hat, liegt auf der Hand. Aber mir war es das Wert. Und ich werde wieder mit Imbach auf Wanderschaft gehen.

Nun bin ich wieder in den eigenen vier Wänden. Das Frühstücksbuffet heute morgen war wesentlich übersichtlicher als im Hotel, wo man von einer Köstlichkeit zur anderen bereits die erste Wanderetappe zurücklegen musste. Bei mir gab es nur Kaffee, Orangensaft, Brot, Butter, Konfitüre, Honig und ein Stück dieses gut gelagerten Käses. Allerdings ohne Verpackung.