Eine Bombe platzen lassen

Es gibt verschiedene Arten von Skifahrern. Die einen laufen zur Höchstform auf, wenn sie Pulverschnee unter den Skiern haben, die andern erst, wenn sie die Skier abschnallen.

Ohne Zweifel, meine Stärke liegt nicht im Après-Ski. Ich mache mit meinen Carving-Schwüngen die bessere Falle als an einer Schneebar hängend. Nichts desto trotz musste ich in den Ferien im Südtirol auch mal so eine Flüssigbombe bestellen.

Darf ich vorstellen: B o m b a r d i n o

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Wer die süsse Bombe nicht kennt, dem kann HIER geholfen werden.

Wenn der Schnee bebt

Gäbe es bei uns ein Erdbeben, würde ich mich – sofern ich es noch rechtzeitig könnte – ins Freie retten. Gäbe es im Schnee ein Beben – ich müsste ebenfalls flüchten. Und zwar noch viel weiter weg.

Dieses Wochenende bebt der Schnee wieder in Samnaun/Ischgl. Und ich bin gottenfroh, dass ich diesen Blog von zuhause aus schreibe. Die Deutschen sind eingefallen! Mit dem Veranstalter Schneebeben sind sie aus dem halben Land in Bussen angekarrt gekommen für ein Wochenende.

Letztes Jahr hatten wir das unverschämte Glück, und waren vor Ort, als die Invasion stattfand. Nichtsahnend sprachen wir mit einem Skifahrer auf dem Sessellift, der sagte, er sei mit einer grösseren Gruppe hier. Wieviele Leute? Ach, so gegen Viertausend. Mir blieb die Spucke weg.

Mit angeblich 150 Bussen soll das Partyvolk damals eingefahren sein. Und es spricht wenig dagegen, dass die Veranstaltung dieses Jahr nicht auch in einem ähnlich grossen Rahmen stattfindet. Da bin ich doch wirklich froh, dass ich dem Treiben nur via Webcam zuschauen kann.

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Wer keinen Bock auf so einen Massenauflauf hat, tut gut daran, einen Blick in die Website des Veranstalters zu werfen. So kann er noch rechtzeitig an einen anderen Ort zum Skifahren flüchten.