Neulich im Fitness-Center

Da lag etwas. Es gehörte nicht dorthin. Von weiblicher Neugierde getrieben schaute ich genauer hin. Ach so, ein Akku am Strom. Hmmm.

Nun ist es ja ein Widerspruch in sich, wenn man mit dem E-Bike ins Fitness-Center fährt. Allerdings dürfte ich dann dort gar nie mehr hin, fahre ich doch meist mit dem Auto oder mit ÖV. Bestimmt jedoch nicht aus eigener Kraft.

Na jedenfalls fand und finde ich es ziemlich dreist, wenn man die (Haartrockner-)Steckdose missbraucht, um daheim Strom zu sparen. Es kann mir niemand weis machen, dass die Betroffene gerade noch mit dem letzten Hauch Strom das Fitness-Center erreichen konnte. Und rein zufällig das Ladekabel dabei hatte .

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Das Auto-Auto

All diese Assistenz-Systeme an den modernen Autos sind ja toll. Der Tag kommt, da kann unsereins nur noch einsteigen, das Ziel bekanntgeben und los düst die High-Tech-Büchse. Bis es soweit ist, dauert es allerdings noch ein wenig und vom Automobilisten wird einiges an Können und Eigeninititative erwartet – Assistenz-Systeme hin oder her.

Ich war heute bei trüben Lichtverhältnissen unterwegs. Die Meisten fuhren nur mit Tagfahrlicht. Auf der Autobahn geradezu fahrlässig, denn diese Funzeln reichen in derartigen Sicht- und Lichtverhältnissen einfach nicht aus. Aber im Zeitalter all dieser “Auto”-Auto-Funktionen verkümmert das Hirn des gemeinen Automobilisten offenbar mehr und mehr. Es scheint sich noch immer nicht herumgesprochen zu haben, dass Tagfahrlichter nur nach vorne leuchten.

Und solange selbst Berufs-Chauffeure nur mit Standlicht unterwegs sind, ist wohl für Otto-Normal-Verfahrer Hopfen und Malz verloren.

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Ärger und Luftlöcher

Einem der besten Fitness-Center dieses Landes
würden neue Föns gut anstehen.

Mit diesen Worten verschaffte ich meinem Ärger Luft. Ärger darüber, dass die drei Föns in der Damen-Garderobe mittlerweile so ausgebrannt sind, dass sie sich von jedem durchschnittlichen Reisefönli abtrocknen lassen.

Im Fitness-Center brüstet man sich neuerdings damit, eine Qualifikation erhalten zu haben, die schweizweit erst sieben Mal verliehen wurde.

Ich schrieb den Satz auf einen Zettel und warf ihn in die Box “Wünsche und Anregungen”. Es wird wohl nicht viel nützen.

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Mail-Schrott oder Schrott-Mail

Über Spam wurde schon viel geschrieben. Auch in diesem Blog.

Dem Übel ist wohl mit sämtlichen Filtern nicht Herr zu werden. Dennoch erstaunt es mich immer wieder, mit was für plumpen Tricks und/oder dämlichen Texten versucht wird, Aufmerksamkeit zu erregen.

Die Mails unten habe ich schon zum xten Mal erhalten.

Die Hohlen Lowen machen mich trotz den Deutschen Burgern (Currywurst mit Spreewaldgurke in Schwarzbrot oder was?) nicht an.

Nicht schon wieder!

Im Posthäufchen,
das ich nach meinen Ferien durchackerte,
fand ich,

und ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen,

eine Einladung für ein “exklusives Dekorationsseminar”.

Nicht etwa für herbstliche Gestecke oder verunstaltete Kürbisse,

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Nein für Weihnachts-Dekorationen!

Meine Freude darüber hielt sich in engen Grenzen.

Zugfahrt mit Wiederholungs-Potential

Nichtsahnend stiegen wir aus dem Ponte-Tresa-Zügli, überquerten den Bahnhofplatz von Lugano und warfen einen Blick auf die Anzeigetafel. Vor lauter Plappern war es keiner von uns Dreien in den Sinn gekommen, den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Die SBB hielten wieder mal eine besondere Überraschung für uns bereit! Es scheint beinahe Programm zu sein, diesen EC, der von Mailand kommt, mit Verspätung laufen zu lassen. Aus den 14 Minuten Rückstand wurden im Verlauf der Fahrt immer mehr, da der Zug offenbar ohne jegliche Priorität geführt wurde.

Immerhin blieb es uns – im Gegensatz zu vor einem Monat – erspart, über Boswil bei Bünzen umgeleitet zu werden. Aber den Anschlusszug in Zürich konnten wir uns dennoch abschminken.

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Das regt mich langsam auf!

Diese Spam-Kommentare gehen mir gehörig auf den Geist.

Insbesondere an diesem “Nicht mehr fremdbestimmt”-Beitrag scheinen die Spammer den Narren gefressen zu haben. Glücklicherweise filtert WordPress solchen Schrott zuverlässig raus. Ausserdem kann man die Einstellungen so anpassen, dass jeder Erstkommentar eines neuen Benutzers zuerst freigeschaltet werden muss.

Nervig bleibt es trotzdem, insbesondere, weil ich keine Lust habe, jedes Mal alle Kommentare, die im Spam gelandet sind, zu checken, ob nicht vielleicht doch ein “richtiger” Kommentar darunter ist. Sollte also mal ein Kommentar von euch nicht sichtbar werden – nun wisst ihr warum.

Leidet euer Blog auch unter dieser Spam-Seuche?

Screenshot_2019-02-01 Kommentare ‹ Flohnmobil - im Alltag unterwegs — WordPress(1)

Hilfe – ich schrumpfe!

Ich habe mir ein Pyjama gekauft. Grösse S. Ohne Anprobe im Laden. Zuhause die Erkenntnis: Oben schlottert die Hose; unten stehe ich auf ihre Beine.

Ja was denn nun? Bin ich etwa eingegangen! Früher trug ich Grösse M oder 38. Seither bin ich weder kleiner geworden noch dünner. Und trotzdem muss ich zur kleineren Konfektionsgrösse greifen, wahrscheinlich bald in der Kinderabteilung einkaufen. Und das alles, weil die Menschheit immer fetter wird und ihr so vorgegaukelt wird, so schlimm könne es ja nicht sein, wenn die Kleidergrösse seit Jahren die gleiche bleibe. Haha!

Ich bin noch immer 1,68 m gross. Und mein Gewicht halte ich seit Jahren. Nicht aufgrund familiärer Veranlagung und guter Gene, sondern dank Disziplin.

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Zeigt her, eure Schuh!

Es war damals so etwas wie der Eintrittstest in den Kindergarten: Ob man es konnte oder nicht. Heute, im Zeitalter von Spielgruppen und rosa Klettverschlüssen, hat sich das alles etwas geändert.

Mittlerweile weiss ich: Die Fertigkeit, Schuhe zu binden, ist buchstäblich ein Kindergartenspiel im Vergleich zu dem, was einem im Erwachsenenalter in Sachen Schuhbändel erwartet.

Gehen nämlich an einem geliebten Paar Schuhe (und sie tun es nur bei geliebten Schuhen!) die Schuhbändel kaputt, beginnt eine zum vornherein aussichtslose Suche nach passendem Ersatzmaterial. Es sei denn, man trage der Einfachheit halber nur schwarze Schuhe. Schwarzschuhträger können jederzeit und überall aus dem Vollen schöpfen.

Wenn aber das Schuhsortiment etwas farblich assortiert sein darf, wird es schwierig. Ich finde jedenfalls diese 08-15-Schuhbändel, die man mir im Fachgeschäft verkauft hat, ziemlich hässlich, verglichen mit dem ausgefransten Modell auf der rechten Seite.

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Und momentan arbeite ich mit allen verfügbaren Kräften daran, den blütenweissen Schuhbändeln meiner Trekking-Schuhe einen dunkleren Teint zu verpassen.

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Potentielle Waffen

Natürlich sah ich den Hinweis am Check-In-Schalter. So unübersehbar wie er war, so geflissentlich ignorierte ich ihn. Wanderstöcke, das ging unmissverständlich daraus hervor, waren im Handgepäck nicht erlaubt. Und wo befanden sich meine Wanderstöcke auf dem Heimweg von La Palma? Genau!

Ich hatte absolut keinen Bock, vor versammelter Meute meinen Koffer zu öffnen und die faltbaren Wanderstöcke irgendwie dort hinein zu versenken. Und schliesslich hatte ich auf einem früheren Flug mal gesehen, dass eine Passagierin ihre Wanderstöcke mit in die Kabine nahm. Dessen ungeachtet: Ich blieb in der Sicherheitskontrolle hängen. Und war nicht gewillt, meine 200 Franken teuren, praktisch neuen Stöcke kampflos aufzugeben.

Man bot mir an, ich könne meinen Rucksack, den ich mit in die Kabine hätte nehmen wollen, als Fluggepäck aufgeben. Das tat ich dann auch. Ich zerpflückte meinen Rucksack, nahm das Notebook und was ich auf dem vierstündigen Flug sonst noch zu gebrauchen trachtete, heraus und eilte einen Stock tiefer zurück ans Check-In. Zum Glück ist der Flughafen in La Palma sehr übersichtlich! Nebst den Nerven, die ich an der Sicherheitskontrolle schon abgeraspelt hatte, ging das Aufgeben eines weiteren Gepäckstücks flott über die Bühne. Zu solch fortgeschrittener Zeit war niemand mehr am Anstehen. Gleichzeitig konnte so auch das Taschenmesser eines Mitwanderers heim gerettet werden.

Irgendwo über dem Atlantik blickte ich mal in eine andere Richtung als immer nur zu meinen beiden Kolleginnen, mit denen ich die ganze Zeit tratschte. Ich traute meinen Augen kaum – die Passagierin schräg vor mir war tatsächlich am Stricken!

Kann mir bitte mal jemand plausibel erklären, weshalb meine faltbaren Carbon Wanderstöcke gefährlicher sein sollen, als Stricknadeln aus Metall?

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