Beweisstück Unterhose

Dem Bergler schien es irgendwie nicht ganz wohl bei der Sache. Er erwägte allen Ernstes, die Mission in der Nacht zu erledigen. Er wollte nicht vor den Nachbarn als – na was eigentlich, durchgeknallt vielleicht? – darstehen.

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Wir erledigten es dann trotzdem am helllichten (Sonn)Tag und niemand hat uns – jedenfalls bis jetzt – in die Klapsmühle einliefern lassen. Immerhin haben wir im Dienste der Wissenschaft gehandelt ….

…. und UNTERHOSEN eingegraben.

Ja, Unterhosen vergraben! Zwei Paar Baumwoll-Unterhosen in Bio-Qualität sollen Aufschluss geben über die Qualität unseres Bodens. Für diese schweizweite Studie vergraben in diesen Tagen noch weitere 999 Durchgeknallte nach genauer Anleitung zwei Paar (ungebrauchte!) Unterhosen und 12 Teebeutel.

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In einem Monat sollen wir das erste Paar Unterhosen samt sechs Teebeuteln wieder sorgfältig ausgraben und trocknen lassen. Einen weiteren Monat später dasselbe Procedere mit dem zweiten Paar. Und dann wird alles zurückgeschickt an die Uni Zürich. In der Zwischenzeit sollen die Bodenlebewesen fleissig sein und sich über die Unterhosen her machen, sodass im Idealfall am Schluss nur noch das Gummiband und die Nähte übrig sind. Man darf gespannt sein.

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Und wer immer noch glaubt, wir seien durchgeknallt, hat vielleicht nicht ganz unrecht, kann sich jedoch hier vergewissern, dass es das Projekt tatsächlich gibt.