Gedanklich schon im 3. Stock

Schiffli fahre scheint derzeit hoch im Kurs zu sein. Bevor wir lostippeln, überqueren wir das Schwäbische Meer mit der Autofähre.

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Friedrichshafen präsentiert uns seine Sonnenseite.

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Ebenso Markdorf, das wir nach einer knapp 20-minütigen Bahnfahrt erreichen.

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Ein paar hundert Meter und wir sind schon im Grünen.

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Der Weg zum Aussichtsturm Gehrenberg führt ziemlich kompromisslos bergan.

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Und da ist er auch schon.

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Es aussichtet rundum. Zuerst natürlich in Richtung Heimat.

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Schon folgt das nächste Highlight.

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Na ja, da haben wir schon Dramatischeres gesehen. Grad wie am Bergsturz von Goldau sieht es hier nicht aus.

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Wir wandern weiter durch Feld und Wald. Und schon naht der nächste Höhepunkt. Ein geradezu historischer Moment: Wir sind auf dem höchsten Punkt der Umgebung, der heutigen Wanderung und überhaupt. Wie wohl der Chemp hierher gekommen ist?

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Aller Höhepunkte zum Trotz, langsam reiben die Magenwände. Aber mitten im Wald mögen wir nicht picknicken. Wir stellen uns ein sonniges Plätzchen. So richtig gediegen halt.

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Wir werden den ganzen Tag begleitet vom Vogelkonzert, dessen Stimmen nicht alle zehn Ohren gleich gut einzuordnen vermögen.

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Wie wär’s damit?

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Das heutige Menu scheint überwiegend aus Bananen zu bestehen. Am Affenberg waren wir doch letzte Woche?!?

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Jedes Jahr bin ich von neuem begeistert, wenn ich miterleben darf, wie die Natur erwacht.

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Am Fünfländer-Eck müssen wir für etwas Ordnung sorgen. Kann ja nicht sein, dass die ehrwürdige Tafel einfach so im Gestrüpp vergammelt.

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Die Wanderung neigt sich dem Ende entgegen. In Markdorf, das in den österlichen Nachwehen liegt, träumen gewisse Leute immer noch von dreistöckigen Torten.

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Für einmal haben wir genügend Zeit, an der Station das Ticket zu lösen. Nun wissen wir es definitiv: In Deutschland kann man am Automaten nicht mehrere Tickets mit gleicher Destination aufs Mal lösen.

Etwa vier Stunden waren wir unterwegs durch Feld und Wald. Eine hübsche Wanderung in der erwachenden Natur.

Vielen Dank an Kurt für die Idee, an Beat für die Durchführung und an euch Alle für die nette Begleitung mitsamt der wie immer guten Unterhaltung.

Mehr Infos und Bilder zur Wanderung gibt es HIER.

Karte

Wahrscheinlich muss ich mal ohne Wanderschuhe nach Friedrichshafen, damit ich zu meiner dreistöckigen Torte komme.

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So ein Affentheater!

Gestern waren wir nicht nur mit dem Zug, sondern auch noch mit dem Schiff unterwegs. Und zwar von Konstanz nach Unteruhldingen.

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Während der 40-minütigen Fahrt können wir ausgiebig die wenig bekannte Aussicht geniessen, über vergangene und vergessene Taten in der Umgebung hirnen (meine Wenigkeit aus terminlichen Gründen ausgenommen) und einen ungeahnt guten Kaffee geniessen.

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Der Pegelstand des Bodensees ist ziemlich tief. Mit der einsetzenden Schneeschmelze dürfte sich das in Kürze ändern.

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Hey, aufwachen ihr Faulpelze! Es ist schon nach 10.00 Uhr.

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Selten so nah einen Zeppelin gesehen. Unvermittelt taucht die Frage auf, wie so ein Ding in die Luft und wieder auf den Boden zurück kommt. Wikipedia weiss wie immer Rat.

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Gewollte Unordnung im Naturschutzgebiet Seefelder Aachmündung.

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Spargelanbau. Hübsch sehen sie ja nicht gerade aus, diese Folien.

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Das muss ja ein guter Wein werden, bei dem Ausblick… auf die Schweizer Berge.

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An Einkehrmöglichkeiten fehlt es nicht. Alle paar hundert Meter lockt eine Gaststube.

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Sieht ausser mir noch jemand einen Vogel auf diesem Bild?

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Ein Weiher mitten im Wald auf unserem Weg zum Tagesziel.

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Einstieg in die Pilz-Saison.
Es sollen übrigens die ersten Morcheln gesichtet worden sein.

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Nach gut 1 1/2 Stunden Marsch durch Feld und Wald erreichen wir unser Ziel:
Den Affenberg in Salem.

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Da im Gehege essen und trinken verboten ist, gibt es zuerst Picknick.

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Mit allerlei Vorschriften, Ratschlägen und je einer Handvoll Popcorn ausgerüstet, betreten wir das Gehege. Allerdings sind wir nicht ganz alleine, denn in Baden Württemberg sind noch Schulferien. Entsprechend viele Familien mit Kindern haben an diesem sonnigen Mittwoch den Weg zum Affenberg gefunden.

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Während sich die meisten der gut 200 possierlichen Tierchen eher im Hintergrund aufhalten, hat es einige, die sich zur Freude der zahlreichen Besucher abfüttern lassen.

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Eigentlich wollte ich ja bei der Affenfütterung ein paar Bilder machen.

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Doch plötzlich steht mir das vor der Aussicht.

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Die Affen scheinen vom Popcorn schon mehr als satt zu sein.

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“Was für ein Affentheater wegen diesem Bisschen Popcorn! Aber machen wir denen halt den Gefallen und stopfen wir uns noch so ein trockenes Ding ins Maul.”

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Du meine Güte, muss das anstrengend sein!

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Beim Teich füttern wir den Enten und Karpfen das restliche Popcorn. Hier ist man weniger wählerisch.

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Wie würde mein Freund Erhard beim Anblick dieser Karpfen sagen?
“Was für Kaventsmänner!” Die Karpfen sind mindestens 70 cm lang.

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Kurz vor dem Ausgang findet die tägliche Storchenfütterung statt. Von allen Richtungen kommt Meister Adebar angeflogen um sich an den männlichen Küken satt zu fressen.

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Immer ein besonderes Highlight: Das erste Freiluft-Glacé der Saison.

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Langsam ziehen Wolken auf. Im immer stärker werdenden Wind machen wir uns auf dem Weg zum nächsten Bahnhof.

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Unterwegs immer wieder diese “Hoch”-Sitze. Nummeriert. Und so viele an der Zahl. Wir können uns keinen rechten Reim drauf machen.

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Nach einigen Wirrungen und kleineren Umwegen scheint dieses Schild baldige Erlösung zu versprechen.

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Letzte Intelligenzprobe des Tages: Am Automaten das richtige Billett zu  lösen.

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In Friedrichshafen wartet schon unsere Fähre. In Anbetracht der Wetterlage habe ich vorsichtshalber ein Anti-Kotz genommen. Das erweist sich auf der rund 40-minütigen Überfahrt nach Romanshorn als weise Entscheidung. Es schaukelt und rumpelt dermassen, dass ich mitunter denke, das Schiff sei auf einer Geröllhalde unterwegs. Für eine Aussenaufnahme habe ich keinen Bock mehr. Dieses Bild durch die Scheibe muss genügen als Beweis, wie stürmisch es war.

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Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füssen haben und sich die Wogen auch in unserem Gleichgewichtssinn geglättet haben, werden wir Drei uns einig sein, dass es ein gelungener Tag war.

Wer wird denn wegen ein paar Wellen ein Affentheater veranstalten?

Mehr Bilder gibt es hier.

Karte

Aufbruch nach Mostindien

Es gibt Kantone, die kenne ich besser als diesen da draussen. Wahrscheinlich ist es dort einfach zu flach für mich. Ich kenne viele Berge und Täler, aber dort draussen war ich noch kaum jemals. Ich hatte zwar schon davon gehört, dass es dort draussen einen grossen See geben sollte, aber gesehen hatte ich ihn schon lange nicht mehr.

Das änderte sich gestern schlagartig, als wir den Schnellzug in Romanshorn verliessen. Schwupps unter der Unterführung durch und schon sahen wir das grosse Nass. Allerdings war Romanshorn nur Umsteigeort, der Ausgangspunkt unserer Wanderung war Arbon, auch an dieser grossen Pfütze gelegen, die wir mit den Österreichern und den Deutschen teilen. Dort war ich erst recht noch nie! Aber was ich sah, gefiel mir durchaus.

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Unsere Flachlandwanderung führte uns zuerst dem Bodensee entlang, dann kurz vor Egnach ins Landesinnere. Dort trafen wir das an, was für dort draussen so typisch ist.

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Unsere gut 3 1/2 stündige Wanderung führte uns wieder an den Ausgangspunkt zurück. Was ich unterwegs sah, war durchaus entzückend. Die Aussicht auf das noch immer sehr weisse Alpstein-Massiv begeisternd. Nur ein etwas seltsames Frauenbild haben sie, die dort draussen.

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Brunnenskulptur in Arbon