Von hohen Tieren und nicht ganz so hohen Bergen

Bis vor wenigen Jahren hatte ich unser Parlamentsgebäude noch nicht mal von aussen gesehen. Heute war ich drinnen. Und zwar im Rahmen einer Führung.

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Ausgerüstet mit Audiogerät und Ohrstöpsel gelangten wir nach der Sicherheitskontrolle zuerst in den Bereich der Eingangshalle, wo wir unter der hehren Bundeshaus-Kuppel im Angesicht der drei Eidgenossen den Worten unserer Führerin lauschten.

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Auf die Marmorbank zu Füssen der drei Eidgenossen durfte man sich ausgesprochen NICHT hinsetzen.

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Alsdann ging es weiter in den Ständeratssaal, wo wir Platz nehmen durften.

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Dann in den Nationalratssaal, wo ich mich fälschlicherweise im rechten Flügel platzierte.

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Und schliesslich in die hochdekorierte Wandelhalle.

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Die ganze Führung dauerte eine Stunde. Parallel dazu lief offenbar ein Staatsbesuch aus Liechtenstein ab. Unserer Führerin betonte mehrmals, dass es nicht üblich sei, bei solchen Anlässen öffentliche Führungen durchzuführen.

Wir verliessen das Bundeshaus nicht durch den Haupteingang, sondern wie wir gekommen waren durch den Besuchereingang und zeigten uns schwer beeindruckt vom Gesehen und Gehörten.

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Die vier Verbleibenden des Trüppchens machten sich mit einem mehr oder weniger grossen Loch im Bauch auf den Weg zum Berner Hausberg.

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Nachdem die Sache mit dem leiblichen Wohl abgehakt war, statteten wir dem Aussichtsturm einen kurzen Besuch ab und gingen im zunehmend kühler werdenden Wind ein kurzes Stück.

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Mit den ersten Regentropfen erreichten wir wieder die Gurtenbahn und liessen uns talwärts fahren.

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Vielen Dank, Beat für die Idee zu dieser patriotischen Besichtigungs-Tour. Es war genau das Richtige am heutigen Tag, wo wir gemäss Wetterbericht bereits mit dem Schirm in der Hand aufs Bundeshaus zu hätten schreiten sollen.

Mehr Fotos zu diesem Anlass gibt es unter diesem Link.

Wie das Bundeshaus zur Hörnlihütte wurde

Was für eine grandiose Darbietung! Unter dem kapitalen Sternenhimmel haben mein innig geliebter Mitbewohner und ich gestern bei Fastvollmond erstmals dem grossartigen Spektakel in unserer Hauptstadt beigewohnt.

Unter dem Titel “Das Juwel der Berge” wird 2 x täglich eine Licht- und Tonshow vorgeführt, die mich schlicht aus den Socken gezerrt hat. Es gibt zwar Stimmen, die behaupten, dass die Darbietungen früherer Jahre noch spektakulärer gewesen seien, doch dazu fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten.

Eigene Fotos habe ich diesmal keine gemacht, zu gross wäre die Gefahr gewesen, etwas zu verpassen. Aber im Netz gibt es bereits genügend Bilder und Videos. Und selber hingehen und staunen ist in diesem Fall ohnehin die beste Option.

Die Vorführungen dauern noch bis am 29. November. Infos dazu gibt es hier.

Und zum Trailer der Macher geht es hier.