Welche Federn hatte das Vieh?

Im Rahmen des alljährlichen Treffs der Bergler-Sippschaft, der ich nun auch angehöre, gab es einiges Rätselraten. Nicht nur, wo der Ausflug hinführen würde (nämlich jedes Jahr in eine andere Kantonshauptstadt), sondern auch bezüglich der Verpflegung.

Bekannt war lediglich, dass das Essen Federn lassen musste. Die Spekulationen schossen daraufhin wild ins Kraut. Von Ente über Schwan, Pfau, Papagei bis Fleischvogel geisterte alles im Gruppen-Chat herum. Niemand jedoch tippte richtig.

Denn zum Essen gab es:

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Einen Kapaun. Wohl wusste ich, dass das ein kastrierter Hahn ist, nie jedoch hatte ich jemals so einen impotenten Gockel auf dem Teller gehabt. Fazit: Es war sehr lecker. Und dies, obschon ich bei Fleisch sehr kritisch bin. Es war ausgezeichnet gewürzt und überhaupt nicht trocken.

Gegessen haben wir diese Spezialität im altehrwürdigen Restaurant Blasenberg oberhalb von Zug. Es Besuch dort ist nicht nur wegen dem Gockel, sondern grundsätzlich auch wegen der Aussicht zu empfehlen.