Eine Pendenz weniger

An dem Tag, als
jede Viertelstunde eine Schneeflocke ihren Weg zwischen Himmel und Erde suchte,
die Feiertage am Ausplämpern sind, aber der Alltag auch noch nicht Einzug gehalten hat,
ich es mir gut verkneifen konnte, mich irgendwo in einem Shopping-Center unter das Volk zu mischen (merke: hierzulande ist eigentlich noch Feiertag, aber zur Bespassung des gelangweilten Volkes sind hüben wie drüben die grösseren Läden offen),
ich absolut nichts Besseres im Sinn hatte,
beschloss ich, eine Pendenz aus dem letzten, neuerdings sogar aus dem vorletzten Jahr zu erledigen.

Ich putzte meine Küche. Allergründlichst! Ich machte Verrenkungen, stieg zig mal auf einen Stuhl und wieder runter. Zuoberst zuhinterst, überall hin gelangte mein Putzhudel.

Und wisst ihr was: ich fühle mich jetzt …

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… grossartig! So kann ich nämlich für den Rest des Jahres bei jeder sich bietenden Gelegenheit ohne schlechtes Gewissen auf Wanderschaft gehen.

Maria lässt es krachen

Kirchliche Feiertage verfehlen heutzutage meist ihre eigentliche Bestimmung. Vielmehr mutieren die zusätzlichen Feiertage zu allerlei Aktivitäten. Sei es zum Einkaufen in Regionen, wo kein Feiertag ist. Sei es zum Verreisen oder Sport treiben.

Den heutigen Feiertag – Maria Empfängnis – gibt es nur in katholischen Gegenden. Bis vor wenigen Jahren kannte ich ihn nicht mal, sah vielleicht einen Eintrag im Kalender, der mich ohnehin nicht betraf.

Ich konnte mich aber davon überzeugen, dass Maria die Katholiken es heute ganz schön haben krachen lassen. So ein zusätzlicher Freitag mitten in der vorweihnachtlichen Hektik kommt manchem wie gerufen.

Wer von euch hat heute frei? Und was habt ihr mit den 24 Stunden Auszeit angefangen?

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Seppi-Tag

Kein Mensch konnte mir heute sagen weshalb. Alle wussten nur dass. Das mussten wir so zur Kenntnis nehmen. Und damit leben. Wenn’s weiter nichts ist! Heute war offenbar ein Feiertag. St. Josef-Tag. Katholisches Irgendwas.

Immerhin, eines konnte ich herausfinden: Der heilige Josef geht heute nicht einkaufen. Der Volg in Brigels war den ganzen Tag geschlossen.

Mein innig geliebter Mitbewohner und ich machten an diesem Tag das, was wir schon in den letzten zwei Tagen gemacht hatten: Wir kurvten über die perfekt präparierten Skipisten. Heute hatte es zwar ein paar Leute mehr, aber eng wurde es noch lange nicht.

Die folgenden Bilder widme ich all Jenen, denen das Herz beim Anblick von Schnee, Bergen und blauem Himmel auch aufgeht. Und ganz besonders Trudy und Anita, die in Sachen Berge derzeit etwas unterversorgt sind.

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Berge. Blauer Himmel. Schnee. In alle vier Himmelsrichtungen.

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Leider ist die Luft heute, wo ich den Fotoapparat dabei habe, nicht mehr ganz so klar wie in den beiden vorangegangenen Tagen. Ich hoffe, Trudy, du übst ausreichend Nachsicht.

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Und zum Abschluss des gelungenen Tages gab es noch eine Einlage im Pflüder-Gumpis. Das auf dem Bild wäre eigentlich die Talabfahrt nach Brigels. Unsere Stil- und Haltungsnoten liessen vermutlich etwas zu wünschen übrig.

In freudiger Erwartung

Massenhaft waren sie gekommen. Ihretwegen. Aus allen Himmelsrichtungen. Ihretwegen. Sie sorgten für gehörigen Rummel. Ihretwegen. Bevölkerten die Pisten. Ihretwegen. Belegten reihenweise Tische in den Restaurants. Ihretwegen. Veranstalteten Saufgelage. Ihretwegen. Krachten auf den Pisten ineinander. Ihretwegen. Dabei war SIE gar nicht da.

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So oder ähnlich hatte ich mir heute morgen noch einen Text ausgedacht. Indes, es sollte anders kommen. Statt der erwarteten Menschenmassen waren noch weniger Leute als gestern auf der Piste. Trotz dem Feiertag in Österreich. Maria hat offenbar wo anders empfangen.

 

Feiertag

Eigentlich wäre heute die dritte und letzte Etappe unserer Wanderung dran.

Eigentlich.

Aber…

… heute ist Feiertag. Zumindest in meiner Bloggerei.

Denn….

… das Flohnmobil feiert heute Geburtstag.

Seinen fünften.

Und da kann man doch nicht einfach so tun, als wäre es ein Tag wie jeder andere.

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