Des Gärtners Edelmetalle

Der Bergler und ich hatten über den Winter genügend Gelegenheit, neue Projekte im Garten auszuhecken. Mittlerweile ist die Zeit gekommen, um diese eins ums andere umzusetzen.

Der Kompost wird landläufig auch als das Gold des Gärtners genannt. Als derart preziös hätten wir den umzingelten Dreck zwar nicht bezeichnet. Aber da das Gitter übervoll zu werden drohte und wir parallel dazu in naher Zukunft Hummus brauchen werden, hatten wir uns entschlossen, den gesamten Kompost durchzusieben und umzuschichten.

In so einem Kompost leben bekanntlich ganz viele Kleinstlebewesen, die das laufend zugefügte Rohmaterial umwandeln und abbauen. Nachdem wir uns bis auf die unterste Schicht des Haufens, die gemäss Bergler über 10 Jahre alt sein dürfte, vorgearbeitet hatten, kennen wir nun diesen Mikrokosmos etwas besser. Er besteht nicht nur aus Springschwänzen, Regenwürmern und Käfern, sondern gleichermassen aus Teebeuteln, Knochen, Steinen und allerhand prähistorischen Tonscherben.

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Lust auf Luft

Man kauft ja mitunter Sachen, die man vielleicht gar nicht braucht. Umgekehrt aber stösst man plötzlich auf Sachen, die man – so man denn davon gewusst hätte – schon lange gekauft hätte.

In die zweite Kategorie gehört der Ventilator, den der Bergler und ich uns jüngst angeschafft haben. Noch sind wir zwar nicht dazu gekommen, das Teil auszuprobieren. Wir versprechen uns aber eine ganze Menge davon. Eine ganze Menge warmer Luft, um genau zu sein. Denn der Ventilator soll die Wärme, die der Holzofen im Ferienhaus abgibt, besser im Raum verteilen.

Wenn das wirklich funktioniert, und davon sind wir so ziemlich überzeugt, sonst hätten wir den Kauf nicht getätigt, würde unserer Heizerei im 300-jährigen Haus wesentlich effizienter.

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Wir sind gespannt, ob all die Versprechen eingehalten werden.

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