Neulich im Fitness-Center

Da lag etwas. Es gehörte nicht dorthin. Von weiblicher Neugierde getrieben schaute ich genauer hin. Ach so, ein Akku am Strom. Hmmm.

Nun ist es ja ein Widerspruch in sich, wenn man mit dem E-Bike ins Fitness-Center fährt. Allerdings dürfte ich dann dort gar nie mehr hin, fahre ich doch meist mit dem Auto oder mit ÖV. Bestimmt jedoch nicht aus eigener Kraft.

Na jedenfalls fand und finde ich es ziemlich dreist, wenn man die (Haartrockner-)Steckdose missbraucht, um daheim Strom zu sparen. Es kann mir niemand weis machen, dass die Betroffene gerade noch mit dem letzten Hauch Strom das Fitness-Center erreichen konnte. Und rein zufällig das Ladekabel dabei hatte .

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Ärger und Luftlöcher

Einem der besten Fitness-Center dieses Landes
würden neue Föns gut anstehen.

Mit diesen Worten verschaffte ich meinem Ärger Luft. Ärger darüber, dass die drei Föns in der Damen-Garderobe mittlerweile so ausgebrannt sind, dass sie sich von jedem durchschnittlichen Reisefönli abtrocknen lassen.

Im Fitness-Center brüstet man sich neuerdings damit, eine Qualifikation erhalten zu haben, die schweizweit erst sieben Mal verliehen wurde.

Ich schrieb den Satz auf einen Zettel und warf ihn in die Box “Wünsche und Anregungen”. Es wird wohl nicht viel nützen.

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Das Ferienproblem

Mit netten Worten meldet mir der Fitness-Club, dass mein Abo demnächst abgelaufen sei, und ob ich denn Ambitionen hätte, selbiges zu erneuern.

Was mir an unserem Fitness-Club seit jeher positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass einem die Zeit für Abwesenheiten diverser Couleur bei einer Abo-Erneuerung gutgeschrieben wird. Das Ganze hat auch einen Namen, nämlich „Time-Stop“ und macht den vierstelligen Jahresbeitrag etwas Portemonnaie freundlicher. Bevor man in die Ferien geht, meldet man sich an der Rezeption ab, hat man es vergessen, kann man sich die Ferienzeit auch im Nachhinein gutschreiben lassen. Das kundenfreundliche System funktioniert eigentlich recht gut.

Dennoch stimmt meine Zeit-Rechnung mit derjenigen des Clubs nicht ganz überein und ich musste intervenieren. 25 Wochen Time-Stop in 22 Monaten ist doch etwas gar wenig.