Schneeschuh Tour mit persönlichem Touch

Lange Zeit hatte ich nicht viel Positives für diese Sportart übrig. Als ehemalige Skitouren-Fahrerin erschien mir der Gedanke, im Winter auf einen Berg rauf und wieder runter zu laufen mehr als nur ein wenig öd. Die Schneeverhältnisse konnten gar nie so grässlich sein, dass ich es je bevorzugt hätte, NICHT mit den Skiern runter zu fahren.

Aber man lernt bekanntlich dazu. Und wird nicht nur älter, sondern mitunter auch weiser. Und so bin ich jüngst zur Erkenntnis gelangt, dass mir – mit der entsprechenden Begleitung – Schneeschuhtouren durchaus auch Spass machen. Man könnte sogar sagen, dass es mir etwas den Ärmel reingezogen hat.

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Heute auf  dem Weg zum Regelstein.

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Wer kann schon von sich behaupten, eine Schneeschuh-Tour mit eigenem Bänkli zu haben?

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Mutter Natur auf Abwegen (17)

Der Anblick eines Speisepilzes im Wald freut mich grundsätzlich. Immer. Es hat Jahre gegeben, da wäre ich schon ab einem einzelnen Maronenröhrling entzückt gewesen.

Dieses Jahr ist es etwas anders. 2017 ist endlich mal wieder ein richtig gutes Pilzjahr. Deshalb ist es nicht mehr als recht, dass die Pilze gleich im Trio daherkommen. Oder….?

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Nein, ganz ehrlich, so ein Maronenröhrlings-Trio hat trotz aller Pilzschwemme Seltenheitswert und mich über alle Massen entzückt. Dennoch sind auch diese Drillinge unweigerlich in der Pfanne gelandet.

Familie Flohnmobil im Zwischenhoch

Es gab diese Woche nur einen einzigen Tag, an dem man garantiert nicht nass werden würde. Und diesen haben mein innig geliebter Mitbewohner und ich heute für eine Wanderung genützt.

Wir starteten in Schindellegi, unser erstes Ziel war der Etzel Kulm. Dort oben waren wir vor ein paar Jahren schon mal, wählten aber diesmal einen anderen Weg. Statt durchs Industriequartier und anschliessend auf schattigem Weg der Sihl entlang zu laufen, entschied ich kurzerhand, dass wir “vorne rum” marschieren würden. Die Schmerzgrenze des Mitbewohners ist bei asphaltierten Wanderwegen zwar ausserordentlich niedrig, aber selbst er musste zugeben, dass das angesichts dieser Aussicht und dem akuten Sonnenmanko der vergangenen Tage die bessere Wahl war.

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Kurz darauf kamen die beiden Wege zusammen und wir gingen auf bekanntem Pfad in der Falllinie bergan. Sorgsam eingezäunt von beiden Seiten schritten wir auf den Gittersteinen steil bergauf.

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Ich fand ziemlich begeisternd, was sich uns am Ende dieser Direttissima bot. Wie ist dieses Land doch schön, wenn’s schön ist!

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Auch die Sicht vom 1’098 m hohen Etzel liess keine Wünsche übrig. Höchstens, dass die Bäume etwas zu hoch waren.

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Es darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass wir nach dem Abstieg vom Etzel ab St. Meinrad nochmals etwa einen Kilometer auf Hartbelag gehen mussten. Mein Lieblings-Abschnitt der gesamten Tour sieht so aus:

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Also weit und breit keine Strasse, die es zu begehen galt. Abgeschieden ist die Region dennoch nicht. Die zahlreichen Höfe werden jedenfalls nicht (mehr) mit dem Maultier erschlossen.

Nebst viel Aussicht – unter anderem auch immer wieder in Richtung Heimat,

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gab es auch ein paar schöne Blumen am Wegesrand. Sofern die Kühe sie nicht schon alle verputzt hatten. Ankebälli allerdings scheinen sie zu verschmähen.

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Dieser Hoger dort drüben mit den Kühen am Triangulations-Punkt, das musste wohl das Stöcklichrüz (1’248 m) sein.

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Tatsächlich!

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Im Hintergrund sieht man bereits, wie sich die Feuchtigkeit in der Luft zu neuen Wolken formiert.

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Vom Stöcklichrüz aus ging es praktisch nur noch bergab. In Willerzell am platschvollen Sihlsee endete unsere Wanderung nach gut 4 1/2 Stunden.

Die heutige Tour macht unbedingt Lust auf mehr, doch leider ist das Zwischenhoch bereits wieder im Abzug. In den kommenden Tagen liegt wohl bestenfalls eine uHu-Wanderung mit einem Schirm in Griffnähe drin.

Luuter nüüt

Ich könnte jetzt schwärmen. Könnte euch neidisch machen. Indes, nicht alle Flohnmobil-Leser fahren auf Skifahren ab. Nicht alle können dem Winter so viel abgewinnen wie mein innig geliebter Mitbewohner als ich.

Dennoch, ich kann nicht anders, ich muss schwärmen. Heute war wieder ein sooo prächtiger Tag. Und wir haben ihn auf den Skis erlebt. Und das Schönste: Die Pisten waren leer. Absolut menschenleer. Lauter nichts. Oder wie wir zu sagen pflegen: Luuter nüüt.

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Alp Dado/Brigels, 17. März 2016, 10.15 Uhr

Wo sind nur all die Leute? An Weihnachten wollten alle Skifahren. Schnee gab es keinen. Jetzt ist die weisse Pracht in Hülle und Fülle vorhanden, die Verhältnisse perfekt. Aber die Skifahrer bleiben aus. Ich kann nur jeden ermuntern, der ein paar Skis im Keller hat, jetzt, JETZT!, in die Berge zu fahren. Frühlingsskifahren ist traumhaft.

Das will auch Schweiz Tourismus mit diesem Werbespot unterstreichen:

 

Seit heute: 50

Es ist ein Komischer. Dieser Winter. An Weihnachten gar kein Schnee und milde Temperaturen. Erste und ernsthafte Frühlingsgefühle. Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche am verzweifeln. Über Wochen hinweg kein ernsthafter Niederschlag, zum schneien ohnehin viel zu warm. Der ganze Februar – die Hauptsaison hierzulande – geprägt von sehr launischem Wetter. Immer noch so gut wie kein Schnee. Oder zumindest viel zu wenig, um Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche glücklich zu machen.

Und dann das: 60 cm Schnee innert 36 Stunden. Völlig irr. Verkehrschaos. Dick eingeschneite Autos. Frohlockende Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche (aber erst, als das eigene Auto wieder aus den Schneemassen freigeschaufelt war).

Zwei Tage nach dem Schneechaos: Mein innig geliebter Mitbewohner und ich schlagen zu. Endlich Schnee! Was für Traumpisten! Und weil der Winter – zumindest auf dem Kalender – so weit fortgeschritten ist, gilt ab sofort:

Sonnenschutz-Faktor 50.

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Wunschlos glücklich

Ja, das bin ich nach dem heutigen Prachtstag. Wunschlos glücklich.

Tolle Skiabfahrten an der Diavolezza und Lagalb. Und Wetteraussichten, die noch weitere schöne Skitage im Oberengadin versprechen.

Weil ich den knurrenden Magen meines innig geliebten Mitbewohners nicht mehr länger ignorieren kann, lasse ich für den Rest dieses Blog-Beitrags Bilder sprechen und stürze mich in die Küche. Auf dem Menü steht Pilzrisotto. Bekanntlich nicht gerade des Mitbewohners Leibgericht, aber selbst in der bescheidenst ausgestatteten Ferienwohnungs-Küche einfach zuzubereiten.


Na, ist das schön oder schön?

Ich aus Marzipan

Was für eine gelungene Überraschung!

Liebe Freunde haben mir ein paar Tage nach meinem Geburtstag einen Baumerfladen mit meinem Konterfei aus Marzipan geschenkt.

Im Gegensatz zu dem, was auch schon von mir behauptet wurde, bin ich also durchaus geniessbar. . .  

. . . und dass ich insgesamt etwas zerknittert herausgekommen bin, entspricht ebenfalls der Realität.