Hurra, wir haben’s endlich geschafft!

Endlich.

Endlich!

Nach einer gefühlten Ewigkeit,
und nachdem offenbar gar nix anderes mehr in den Zeitungen stand und am Fernsehen kam,
ist diese Fussball-EM endlich entschieden.

Ich trauere ihr keine Träne nach. Fussball interessiert mich hinten und vorne nicht. Immerhin konnte ich mich ab und zu davonschleichen, wenn der Mitbewohner vor der Glotze sass (das tat er in den vergangenen Wochen ausgiebig), und mich meinem Blog widmen.

Es ist mir  piepegal, wer gestern Abend Europameister geworden ist. Okay, vielleicht hätte ich mich für das Resultat interessiert, wenn unsere Jungs im Final gestanden wären. Aber selbst dann wären wir gestern Abend nicht vor der Glotze gesessen. Wir waren nämlich bei Freunden eingeladen. Und im dortigen Haushalt wird (meines Wissens zumindest seitens der Köchin) auch nicht viel von Fussball gehalten. Ich musste also nicht damit rechnen, in ein Semi-Public Viewing zu geraten.

Dabei bin ich nicht grundsätzlich gegen Sport am Fernsehen. Ski- und Langlaufrennen beispielsweise sehe ich mir zusammen mit meinem innig geliebten Mitbewohner gerne an. Allerdings ist nicht gerade die Zeit dazu. Ganz im Gegensatz zum berühmtesten Radrennen der Welt, der Tour de France, das momentan ausgetragen wird. Interessant zum zuschauen ist es besonders dann, wenn der Rennkurs durch Regionen führt, die wir mit dem Wohnmobil bereist haben. Noch interessanter, wenn die Gümmeler über Pässe fahren, die der Mitbewohner und ich auch mit dem Rennvelo gemacht haben. Das ist zwar ein paar Jährchen her, aber die Erinnerung daran können wir an der diesjährigen Tour de France einmal mehr auffrischen.

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Wie dieses Jahr war der Pyrenäen-Ort Bagnères de Luchon auch 2010 Etappenort der Tour de France. Als wir zwei Monate später dort durchkamen, war das Rathaus noch immer geschmückt.