Ein Tag der Überraschungen

Ich geb’s zu, eine leise Ahnung hatte ich, was mich erwarten könnte an meiner Geburtstags-Überraschungs-Runde. Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Das – notabene vegane – Badesalz und der Hinweis, ich würde vielleicht von einem Vorurteil abkommen, liess mich darauf schliessen, dass ich möglicherweise mit veganem Essen abgefüttert werden würde. Aber schön der Reihe nach.

Als erstes unternahmen wir einen Stadtspaziergang in Zürichs verrufenstem Quartier. Dieser bot Einblicke in Hinterhöfe, spezielle architektonische Perlen und dank Verkehrsberuhigung aufgewertete Siedlungen. Wir vier Frauen waren uns einig, dass dies ein sehr lohnenswerter Rundgang durch den Kreis 4 ist, insbesondere, wenn er ohne Männer durchgeführt wird, die die Runde einfach nur abspulen. Aber die veranschlagte Zeit reichte uns nie und nimmer.

Dennoch kamen wir pünktlich im Restaurant Marktküche an, wo meine Freundinnen einen Tisch reserviert hatten und wir in den Genuss eines fünfgängigen Überraschungs-Menus kamen. Was es dort zu essen gab war nicht nur sehr kreativ, alles andere als alltäglich und wie ein Kunstwerk angerichtet.  Oh nein, es schmeckte auch sehr gut.

Als krönenden Abschluss des Überraschungs-Tages durfte musste ich noch eins paffen. Und zwar keine Zigi, sondern eine Niele. Sehr stilgerecht am Rande der Bäckeranlage, wo sich seit jeher Alkis und Randständige treffen. Jetzt bin ich auch im hehren Kreis der Nielen-Qualmerinnen aufgenommen. Wäääk!

Herzlichen Dank an Rita, Eveline und Andrea für den gelungenen Tag. Es ist so wertvoll für mich, in eurem Kreis aufgenommen zu sein.

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Hier der Link zu den  sehr empfehlenswerten Stadtwanderungen durch Zürich.

Und das Restaurant Marktküche.

Ihr Wunsch sei mir Befehl

Wir sollen NÜÜT mitbringen, hatte meine Freundin mir eingebläut.

Sie würde sich freuen, wenn wir ihr am Geburtstag einen Besuch abstatten würden, das sei für sie Geschenk genug.

Nein wirklich, wir sollen NÜÜT bringen.

Diesen Wunsch respektierten wir selbstverständlich. Auf unsere Weise.

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PS: Nüüt heisst bei uns nichts. Als wirklich nichts.

Wahre Liebe

Wir müssen diesen Sommer nicht über 1’000 Kilometer weit fahren, um uns am Anblick eines schnuckeligen Schwedischen Häuschens zu ergötzen. Ein Spaziergang ans andere Ende des Dorfes reicht vollauf, und schon sind wir in einer anderen Welt.

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Unser Freund Herbert hat für seine Frau, die auf alles abfährt, was mit Schweden zu tun hat, keinen Aufwand gescheut, um ihr rechtzeitig zum runden Geburtstag dieses Gartenhäuschen zu erstellen. Mit original falun-roter schwedischer Farbe, notabene!

Kära Ursula
Jättestort grattis på din födelsedag!
Önskar dig en toppenfin dag,
Bea och Max

Ich aus Marzipan

Was für eine gelungene Überraschung!

Liebe Freunde haben mir ein paar Tage nach meinem Geburtstag einen Baumerfladen mit meinem Konterfei aus Marzipan geschenkt.

Im Gegensatz zu dem, was auch schon von mir behauptet wurde, bin ich also durchaus geniessbar. . .  

. . . und dass ich insgesamt etwas zerknittert herausgekommen bin, entspricht ebenfalls der Realität.