Tattoo, nein danke!

Jetzt spriessen sie wieder. Nicht immer werden sie so wohlwollend aufgenommen wie die ersten Krokusse im Garten. Man hat sie, oder man hat sie nicht.

Ich habe sie seit jeher. Als Teenie hatte ich mich masslos über sie geärgert. Hatte die makellose Haut der Models bewundert und mir sehnlichst gewünscht, mein Gesicht käme auch ohne Sommersprossen aus. Heute weiss ich, dass ebenmässige Haut viel mit viel Schmiere zu tun hat und habe mich längst mit meinen Sommersprossen arrangiert.

Diese Tage erscheinen sie. Gratis und franko, auch wenn es Frauen geben soll, die sich – einem Trend folgend – Sommersprossen ums Näschen herum tätowieren lassen!!!

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Wie heissen sie übrigens bei euch? Wir haben sie immer Märzespriggeli genannt, oder – etwas weniger schmeichelhaft – Flüügeschiesserli.