Ich habe jetzt auch ein Haustier!

Nein, ich habe nicht ein Haustier. Ich habe sogar zwei.

Zwei niedliche kleine, weisse Pudeli. Sie sind noch etwas scheu, deshalb hier nur ein Bild ihres werten Hinterteils.

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Dennoch sind sie wahnsinnig anhänglich. Begleiten mich auf Schritt und Tritt.

Zugegeben, es war kein von langer Hand geplanter Entschluss, mir so ein Pärchen anzuschaffen. Aber ich konnte nicht lange zögern, sonst hätte ihnen vielleicht ein anderer Tierfreund ein neues zu Hause geboten.

Und ehrlich, weiss hätten die Pudeli nicht unbedingt sein müssen. Ein etwas dezenteres, pflegeleichteres Fell wäre mir eigentlich lieber gewesen.

Aber nur so kann ich mir sicher sein, dass ich auf meinen Spaziergängen mit den Pudeli die gebührende Aufmerksamkeit auf mich lenke, dass sich jeder nach uns umdreht.

Nun kann ich es kaum erwarten, bis vor der Haustüre endlich tiefer Schnee liegt. Nicht nur, dass meine Pudeli mir dann zu Füssen liegen und wunderbar warm geben werden, sie werden sich perfekt tarnen können und sämtliche doofen Sprüche über ihr Aussehen werden an ihnen abperlen wie Wassertropfen auf frisch imprägniertem Leder.

Na, wie findet ihr die Zwei? Es werden übrigens noch passende Namen gesucht.

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Wenn es aus dem Rucksack bellt

 

… muss wohl ein Hund drin sein.

 

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Tierliebe kann wirklich groteske Formen annehmen. Diese Hundebesitzer waren mit drei Hunden am Niesen unterwegs, zwei davon je in einem Rucksack.

In so einem Behältnis könnte man natürlich auch ein panoramageiles Büsi mitnehmen. Oder den weitgewanderten Wellensittich, die unternehmungsfreudige Schildkröte, weltoffene Meerschweinchen. Einzig mit dem Goldfisch sehe ich gewisse Probleme.

Dekadenz auf leisen Pfoten

Bei Aldi gibt es ab heute Adventskalender für Hunde und Katzen.

“zum Verwöhnen und Belohnen Ihres Lieblings, mit 6 verschiedenen Snacks befüllt”

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Momentan kann ich grad nicht beurteilen, ob es an meiner Einstellung gegenüber Essen im besonderen oder an Weihnachten generell liegt. Aber total dekadent finde ich so etwas ohnehin.

Für die Unhandwerker und Tierfreunde unter uns

Es gibt Länder, in denen würde man für 545 Franken ein ganzes Haus bauen. Vielleicht nicht mit Fussbodenheizung und dreifach verglasten Fenstern, aber immerhin ein Dach über dem Kopf für eine halbe Sippschaft.

Hierzulande ist für dieses Geld eine Luxusabsteige für Kaninchen erhältlich. Ein “Nagerstall”, wie auf dem Preisschild steht.

Früher zimmerte der Grossvater so etwas übrigens selber. Und den Kaninchen ging es deswegen nicht schlechter.

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Affenliebe

Die Liebe zum Haustier nimmt immer groteskere Formen an.

An einem Weihnachtsmarkt habe ich selbstgebackene Hunde-Weihnachts-Guezli entdeckt.

Nebst der Tatsache, dass so etwas totaler Schwachsinn ist, frage ich mich, ob da nicht einfach jemand seine abverreckten Mailänderli Gewinn bringend verschachert.

Endlich wieder einmal etwas Aktuelles im Kleiderschrank. Von Menschen für Menschen!