Zeit für den Herbst

An einem der letzten offiziellen Sommertage dieses Jahres erblickte ich diese Wiese, in der es vor Herbstzeitlosen regelrecht wimmelte.

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Nun kann man zu diesem Blüemli eine durchaus zwiespältige Beziehung haben.  Einerseits stimmt sein Anblick wehmütig, weil es unweigerlich das Ende des Sommers einläutet. Andererseits sind Herbstzeitlosen stark giftig. Für Mensch und Tier.

Mir jedoch hat in der damaligen Hochstimmung schlicht und einfach der Anblick gefallen. Denn wie heisst es doch so treffend:

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

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Und schliesslich esse ich längst nicht alles, was ich schön finde.

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Herbstboten

Heute sah ich sie wieder. Heute, auf unserer Wanderung, die so herbstlich kühl auf der Schwägalp begann. Dort, wo die Sonne heute erst um zehn Uhr hin kam.

Sie begegneten mir zwar erst später, gegen Ende der Wanderung, kurz vor Urnäsch. Zahlreich standen sie in der Wiese. Reckten ihre Köpfe der Sonne entgegen.

Die ersten ihrer Sorte sah ich zwar bereits vor 10 Tagen auf der Wanderung in Tschiertschen. Doch damals wollte ich es noch nicht wahrhaben, dass der Herbst ins Land zieht. Mittlerweile lässt es sich nicht mehr verleugnen. Am Morgen ist es feucht, später hell, mitunter neblig. Und vor allem nicht mehr so heiss. Darüber bin ich allerdings froh. Für mein Wohlbefinden haben 25 Grad noch immer gereicht.

Der Anblick von Herbstzeitlosen – seufz – er geht immer auch mit einer gewissen Wehmut einher.

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