Hausarrest

Ich hätte mir an einem frühlingshaft warmen Februartag durchaus etwas Einfallsreicheres vorstellen können, als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen. Aber …

… es galt, ein Paket in Empfang zu nehmen. Kundenfreundlich wie der Kurierdienst DPD ist, konnte man mir nicht mal sagen, ob das Paket, das schon zweimal vergebens zu unserer Haustüre getragen wurde, am Vormittag oder am Nachmittag daherkommen würde. Da der Inhalt über 1’000 Franken gekostet hatte, wollten wir das Paket nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt vor unserer Haustür abgeliefert wissen.

Wie ich diese Kurierdienste hasse! Sie mögen eine gute Sache sein für Firmen, wo ganztags jemand anwesend ist. Für Privathaushalte aber lobe ich mir unsere gute alte Post. Dort ist zwar auch nicht alles Gold was in Gelb glänzt, aber immerhin hätten wir beim gelben Riesen die Möglichkeit gehabt, das Paket auf der Poststelle im Dorf abzuholen. Solange diese noch nicht wegrationalisiert ist.