Die Erleuchtung

Ihren Anfang nahm die Entwicklung in Frankreich. In dem Haus, das wir im September zusammen mit den drei Hunden gehütet hatten, waren überall Stromspar- oder LED-Lampen montiert. Wieder daheim sahen wir bei LIDL bezahlbare LED-Spots, die unsere Niedervolt-Halogenspots ersetzen würden. Nun begannen wir ernsthaft, unser Beleuchtungskonzept zu überdenken. Und sahen Handlungsbedarf.

Es dauerte nicht lange, da stand mein innig geliebter Mitbewohner wie ein Wetterfrosch auf der Leiter und schraubte an den Lampen rum. So förderten wir die Stromfresser zu Tage, die wir baldmöglichst ersetzen wollten. Da heutzutage bald nichts mehr in “alten” Wattzahlen angeben ist, machten wir uns schlau, mit wie viel Lumen wir uns erleuchten lassen wollten.

Und dann das grosse Suchen! Dank dem unübersichtlichen Leuchtmittel-Sortiment verbrachten wir einen halben Vormittag bei Obi, bis wir alle LED-Pfunzeln beisammen hatten. Und das Resultat: Wir haben unsere Beleuchtung um mehrere hundert Watt reduziert. Dennoch ist es beispielsweise in meiner Küche viel heller geworden. Allerdings haben sich damit auch meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet: Ich sehe nun nicht nur viel besser, wen was ich in die Pfanne haue, sondern auch gewisse hygienische Unzulänglichkeiten stehen plötzlich im grellerem Licht da.

Wenn ich nun noch im gleichen Stil meinen Backofen mit LEDs beheizen kann und die Waschmaschine mit diesen gelben Pünktchen funktioniert, werden wir zusammen mit der nächsten Stromrechnung einen Stromspar-Orden erhalten. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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