Der Fredi an meiner Brust

Bei unserer ersten Begegnung klotzte er ziemlich, hielt sich aber dennoch diskret im Hintergrund.

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Danach begegnete mir sein kleiner Bruder mit geschwellter Brust. Das war nun wirklich zuviel des Guten; ich sah mich genötigt, ihm etwas Luft abzulassen. Fortan stand einer ungetrübten Beziehung nichts mehr im Wege und ich liess ihn sich an meine Brust schmiegen.

Wir wurden eins, während wir durch die Wogen glitten.

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Dreiviertel Stunden später allerdings, da übergab ich ihn bereits der Konkurrenz. Eine ebensolche duldete der liebe Bergler nicht und liess Fredi vollends die Luft ab.

Das war’s dann auch schon wieder vom 55. Limmatschwimmen.

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Hat Spass gemacht. Und da die Limmat ziemlich viel Wasser führte, waren wir viel schneller im Ziel als letztes Jahr.

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Innige Umarmung mit Susi

… oder: Das grosse Dümpeln.

Darf ich vorstellen: Das ist Susi, das Seepferdchen (um Verwechslungen auszuschliessen: es ist hier die Rede von der Dame links im Bild). Mit einem seiner vielen kleinen Schwesterchen hatte ich heute ein Rendez-vous.

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Heute fand nämlich in Zürich dass alljährliche Limmat-Schwimmen statt, zu dem ich mich auch habe hinreissen lassen.

In Gesellschaft von über 4’500 Schwimmerinnen und Schwimmern habe ich mich von der Frauenbadi aus die Limmat hinabtreiben lassen. Das Limmatschwimmen ist ein perfekt durchorganisierter Event, bei dem man fast auf die Sekunde genau zur auf dem Ticket aufgedruckten Zeitpunkt ins Wasser springen kann.

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Jeder bekommt ein aufblasbares Viech. Dieses Jahr war es Susi, das Seepferdchen. In dessen Gesellschaft hätte man sich genüsslich in die 25 Grad warme Limmat legen können und warten, bis man zwei Kilometer später im Oberen Letten angespült wird. Leider führt die Limmat dieses Jahr so wenig Wasser, dass das Dümpeln mit Strampeln unterstützt werden musste.

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Und so hat es denn ziemlich genau eine Stunde und zehn Minuten gedauert, bis unser achtköpfiges Grüppchen wieder festen Boden unter den Füssen hatte.

Es war eine riesen Gaudi. Wir waren bei den Ersten, die ins Wasser durften. Die Letzten kamen dran, da waren wir schon wieder daheim, denn das Massengeplantsche zieht sich weit in den Nachmittag hinein.

Der Anlass war ausgebucht. Nicht nur das, sämtliche 4’500 Tickets waren im Vorverkauf innert acht Minuten weg. Und Frau Flohnmobil mitten in diesem Grossanlass. Wär hätte das je gedacht!

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Nochmals herzlichen Dank an Eveline und Selina für ihre Beharrlichkeit beim Ticket ergattern. Es hat mega Spass gemacht!