Montenegrinische Berge!

Berge. Es gibt viele davon. Auf der ganzen Welt. Mal etwas mehr, mal weniger hoch. Vergletschert, bewaldet, verbaut, unerreichbar.

Die Berge in Montenegro – oder Crna Gora, wie es die Einheimischen nennen – sind einsam und nur kaum erschlossen. Nur wenige Wanderwege durchziehen die Landschaft. Trifft man auf andere Wanderer, sind es fast ausschliesslich Ausländer. Wandern ist definitiv kein Volkssport in Montenegro.

Die gebirgige Land ist geprägt vom Karst und wirkt karg, fast öde.

Kein Wunder kopieren die Montenegriner unser Matterhorn.

Montenegrinische Berge?

Es gibt gleich zwei Sachen, die mir beim Anblick dieses Bilds ziemlich sauer aufgestossen sind.

a) dass man ein Glace in einem Gomfiglas versenkt.

b) die Marke „Cermat“ und insbesondere das Logo mit unserem weltbekannten Berg.

Nichts desto trotz: Es hat gescheckt nach der Wanderung.

Jesses, du arms Matterhorn!

Jetzt hat also die Klimaerwärmung doch schneller zugeschlagen, als wir uns aufgrund des kühlen, nassen Julis hätten erträumen lassen. Das Matterhorn – um seine letzten Hängegletscher und Schneefelder betrogen. Sieht schon etwas gar kahl aus. Ich würde meinen: ein absolut erbärmlicher Anblick!

Ich bin reingefallen auf dieses Bild. Es ist mir im Schaufenster einer spanischen Bäckerei begegnet. Auf den ersten Blick glaubte ich wirklich, die hätten im Parque Nacional de Picos de Europa unser Matterhorn auf der Guezli-Schachtel abgebildet. Leider waren die Wolken zu dicht, als dass wir den kahlen Bruder des wahren und einzigen Matterhorns hätten erblicken können.

Ob die Guezli so trocken sind, wie der spanische Matterhorn-Verschnitt daherkommt, weiss ich nicht, denn die Schachtel ist immer noch ungeöffnet. Aber ganz ehrlich gesagt, hege ich da keine allzu grossen Erwartungen.