Des Spargels Lösung

Ihr erinnert euch an den blühenden “Spargel”, den ich hier vor ein paar Tagen vorgestellt habe?

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Mittlerweile weiss ich, wie die Orchidee heisst. Dank dem Hinweis von Werner habe ich bei Naturschutz.ch die Gretchenfrage gestellt, die prompt beantwortet wurde. Und zwar mit diesen Worten:

Der “Spargel” ist eine Orchidee! Und zwar handelt es sich um den Violetten Dingel (Limodorum abortivum). Der Dingel kommt auch in der Schweiz vor, allerdings nicht allzu häufig, am ehesten im Wallis, im Waadtländer Jura, im Südtessin und in Nordbünden – also überall dort, wo’s schön warm ist und kalkhaltiger Boden vorhanden ist.

Diese Quelle werde ich bei Bedarf wieder mal anzapfen. Besten Dank für deine Ausführungen, Claudia.

Taktlos

Und jetzt noch schnell einen Blog schreiben, während im Backofen schon der (selbstverständlich selbstgemachte) Flammchueche seiner kulinarischen Vollendung entgegenstrebt…

Doch worüber schreiben?

Dass es draussen grad blitzt und donnert und vor kurzem zu regnen angefangen hat? Immerhin hatten wir zwei trockene Tage, ist doch schon was!

Dass wir auf der Wanderung heute wunderschöne Blumen gesehen haben? Akalei, Orchideen. Nelken, Wiesensalbei und Margriten in der Wiese. Blühende Büsche.

Dass der gebrätelte Cervelat gut geschmeckt hat? Auch wenn er (wie meist…) etwas angekohlt war.

Dass unsere Wanderung beinahe daran gescheitert wäre, dass ich den Fahrplan nicht richtig gelesen hatte? Wer konnte denn auch wissen, dass der Bus zwar jeweils 12 Minuten nach fährt, aber entgegen meinen Erwartungen nicht alle Stunden? Mein innig geliebter Mitwanderer war nicht gerade voll des Lobes über mich und meinte nur lakonisch: „Sei froh, dass dir nicht noch eine 30-köpfige Schulklasse hinterher läuft.“

Tja, wer mal aus dem Takt gerät, der muss sich zu helfen wissen, wenn er trotzdem weiterticken will.

Hoppla, der Backofen läutet. Unser Nachtessen ist fertig. Bis morgen!